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Aldi Discounter macht sich für Bienen stark

Greenpeace will den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft senken. Nun wird Aldi zum Vorreiter. Die Discounter-Kette verbietet seinen Lieferanten künftig den direkten Einsatz von bienentoxischen Wirkstoffen.
Greenpeace hatte bereits im vergangenen Oktober vor Filialen deutscher Supermarktketten mit Protestaktionen gefordert, den Einsatz gefährlicher Pestizide zu stoppen. Quelle: dpa
Biene im Anflug

Greenpeace hatte bereits im vergangenen Oktober vor Filialen deutscher Supermarktketten mit Protestaktionen gefordert, den Einsatz gefährlicher Pestizide zu stoppen.

(Foto: dpa)

Essen/MülheimDeutschlands größter Discounter Aldi will den Bienenschutz fördern. Deshalb untersagt der Billiganbieter seinen Lieferanten neuerdings den direkten Einsatz von acht umstrittenen Pestizid-Wirkstoffen beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Unter den betroffenen Wirkstoffen sind auch sogenannte Neonicotinoide, die im Verdacht stehen, für den Rückgang von Bienen und Schmetterlingen in Deutschland mitverantwortlich zu sein. „Der Einsatz dieser bienentoxischen Wirkstoffe auf dem Feld darf als Spritzanwendung nicht mehr stattfinden“, erläuterte Ralf-Thomas Reichrath aus dem Qualitätswesen von Aldi Süd. Darüber hinaus hätten sich alle Beteiligten dazu verpflichtet, in Zukunft intensiv an der Reduzierung des Einsatzes dieser Wirkstoffe bei der Vorbehandlung von Saatgut und in der Jungpflanzenzucht zu arbeiten.

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  • dpa
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