Aldi-Kampagne verboten Tesco bremst unliebsame Konkurrenz aus

In Großbritannien sind die deutschen Discounter Aldi und Lidl auf dem Vormarsch – zum Ärger der Supermarkt-Kette Tesco. Immerhin hatten die Briten nun mit einer Beschwerde über eine Aldi-Werbekampagne Erfolg.
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Aldi will bis 2022 die Zahl seiner Filialen in Großbritannien auf 1000 erhöhen. Quelle: dpa

Aldi will bis 2022 die Zahl seiner Filialen in Großbritannien auf 1000 erhöhen.

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LondonEine Aldi-Werbekampagne in Großbritannien ist nach einer Beschwerde des Supermarkt-Platzhirschs Tesco verboten worden. Der deutsche Discounter lockt darin Kunden mit dem Versprechen, dass sie bei ihrem wöchentlichen Einkauf Geld sparen, wenn sie zu Aldi wechseln. Probanden sollen das ausprobiert und bestätigt haben.

Tesco hatte sich beschwert, die Angaben seien veraltet und irreführend. Die zuständige Behörde teilte nun am Mittwoch mit, grundsätzlich habe Aldi recht mit der Aussage, dass Kunden beim Einkauf im Discounter sparen können - im Detail sei die Kampagne dennoch irreführend. Aldi teilte mit, das Unternehmen werde die Entscheidung akzeptieren.

Die deutschen Discounter Aldi und Lidl sind in Großbritannien derzeit auf Expansionskurs und jagen der britischen Konkurrenz Marktanteile ab. Bereits im September hatte Aldi angekündigt, bis 2022 die Zahl seiner Filialen im Land auf 1000 mehr als verdoppeln zu wollen. Im Frühjahr war bereits ein TV-Werbespot für Aldi verboten worden, nachdem sich die Supermarktkette Asda beschwert hatte.

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  • dpa
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