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Aldi und Apple in Österreich Ein iPhone vom Discounter

Während Apple in San Francisco seine neuesten Produkte anpreist, werden die alten bald beim Discounter angeboten. Der österreichische Aldi-Ableger wird das iPhone5c verkaufen. Eine Blaupause für Deutschland?
Update: 10.03.2015 - 16:35 Uhr Kommentieren
Apple brachte das iPhone 5c 2013 auf den Markt – es war gedacht als etwas günstigere Alternative zum iPhone 5s. Quelle: dpa
Bunte Modelle des iPhone 5c

Apple brachte das iPhone 5c 2013 auf den Markt – es war gedacht als etwas günstigere Alternative zum iPhone 5s.

(Foto: dpa)

Das iPhone gibt es bald auch beim Discounter – zumindest in Österreich. Dort hat der Aldi-Süd-Ableger Hofer angekündigt, ab dem 19. März das iPhone 5c zu verkaufen. Ein richtiges Schnäppchen ist das Gerät mit einem Preis „um 296,77 Euro“ mit Vertrag zwar nicht, im Online-Handel sind die Smartphones nicht viel teurer. Doch es ist das erste Mal, dass ein Apple-Smartphone in Aldi-Supermärkten angeboten wird – wenn auch nur ein Auslaufmodell.

Ob das ganze als Testgebiet für künftige Verkäufe auch in deutschen Aldi-Filialen herhalten soll, ist noch unklar. Aldi Süd hat auf eine Anfrage von Handelsblatt Online zunächst nicht reagiert. Zuvor hatte der Discounter bereits Geräte von Motorola und Samsung verkauft. Aldi Nord erklärte auf Handelsblatt-Anfrage, derzeit keinen Verkauf von iPhones zu planen. Penny und Lidl waren auf Anfrage nicht zu erreichen, Netto erklärte, das iPhone in nächster Zeit nicht ins Sortiment zu nehmen.

Hofer bietet das iPhone 5c mit acht Gigabyte (GB) Speicher in den Farben Weiß und Blau an. Damit handelt es sich vermutlich um wenig nachgefragte Modelle. Apple-Chef Tim Cook hatte Anfang 2014 zugegeben, dass die Nachfrage geringer ausgefallen sei als erwartet. In der aktuellen Gerätegeneration hat der Konzern keine abgespeckte Variante mehr im Angebot, Kunden können neben dem iPhone 6 und 6 Plus lediglich die Vorjahresmodelle kaufen.

Der Schritt zum Discounter ist für Apple nur konsequent. Die Smartphones des Konzerns werden immer mehr zum Massenprodukt, das in immer mehr Ländern und über immer mehr Vertriebskanäle zu haben ist. Anfangs hatte Apple seine Geräte exklusiv nur über ausgewählte Firmen angeboten. Inzwischen sind sie beispielsweise auch auf dem riesigen chinesischen Markt verfügbar.

Das macht sich in der Bilanz bemerkbar: Nach einer Untersuchung des Branchendienstes Gartner verkaufte das kalifonische Unternehmen im traditionell starken vierten Quartal 2014 mehr Smartphones als der südkoreanische Rivale und Marktführer Samsung. Mit 74,8 Millionen Geräten erzielte Apple einen Marktanteil von 20,4 Prozent, Samsung sei mit 19,9 Prozent Marktanteil und 73 Millionen verkauften Geräten nur der zweitgrößte Anbieter gewesen. Über das gesamte Jahr gesehen dürften die Koreaner allerdings weiter deutlich vorn liegen.

„Zukunft von Apple hängt nicht von dieser Uhr ab“

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