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Aldi und Lidl Deutsche Discounter auf Erfolgskurs in Großbritannien

Der britische Lebensmittelmarkt ist heiß umkämpft. Aldi und Lidl machen den einheimischen Konkurrenten mit ihren niedrigen Preisen das Leben schwer. Viele britische Supermarktketten büßen weiter Umsätze ein.
Die deutschen Discounter jagen den britischen Supermärkten Marktanteile in deren Heimat ab. Quelle: dpa
Aldi und Lidl

Die deutschen Discounter jagen den britischen Supermärkten Marktanteile in deren Heimat ab.

(Foto: dpa)

London Die Discounter Aldi und Lidl setzen ihren Wachstumskurs in Großbritannien im neuen Jahr fort. In den zwölf Wochen bis Ende Februar kletterten ihre Umsätze auf dem heiß umkämpften Markt um 15 und 19 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Daten des Marktforschers Kantar Worldpanel hervorgeht.

Damit konnten sie den britischen Konkurrenten erneut Marktanteile abjagen. Bis auf Sainsbury büßten die größten vier britischen Supermarktketten Umsätze ein: Marktführer Tesco nahm 0,8 Prozent weniger ein, die Nummer drei Asda – der britische Arm des US-Konzerns Wal-Mart – verbuchte ein Umsatzminus von vier Prozent, die Nummer vier Morrisons' verlor 3,2 Prozent. Der Branchenvize Sainsbury steigerte seinen Umsatz um 0,5 Prozent.

Aldi und Lidl machen den britischen Supermarkt-Ketten seit Jahren mit einem rigorosen Preiskampf das Leben schwer. Zusammen kommen sie inzwischen auf einen Marktanteil von zehn Prozent – noch weit hinter Tesco mit 28,4 Prozent, aber schon auf Tuchfühlung mit Morrisons', die auf einen Marktanteil von 10,6 Prozent kommt.

So sieht der Edel-Aldi aus
Kirchseeon nahe München
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Aldi Süd testet ein neues Ladendesign. In Kirchseeon nahe München hat der Discounter dafür im November 2015 einen Konzeptmarkt eröffnet. Halb Flaggschiff-Filiale, halb Handelslabor enthält der Markt all jene Elemente, die Aldi Süd sonst allenfalls einzeln und an unterschiedlichen Standorten testet.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Eingangsbereich
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Schon der Eingangsbereich ist ungewohnt. Durch eine breite Glasfront flutet Licht. Neben dem Eingang zeigt ein digitales Werbedisplay aktuelle Aktionsangebote sowie lokale Informationen wie eine Wettervorhersage.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Sitzbank
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Vor oder nach dem Einkauf können shoppingmüde Kunden ihre Kräfte auf der Sitzbank sammeln und sich an einem Kaffee aus dem Automaten laben. Einen Euro kostet die Aldi-Heißgetränkekreation.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Neue Fliesen und Holzoptik
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Der Markt selbst ist heller und freundlicher gestaltet als ältere Filialen. Neue Fliesen und Holzoptik an Deckenstreben und Rückwänden prägen das Bild.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Rezeptvorschläge
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Zu den Neuerungen, die Aldi Süd hier testet, zählt ein Automat, der auf Knopfdruck Zutatenlisten für Rezepte ausdruckt, die sich mit Aldi-Produkten kochen lassen. Auch die Schriftzüge etwa am Weinregal wurden überarbeitet.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Backwaren
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Backautomaten gibt es nahezu flächendecken in fast allen Aldi-Filialen. Allerdings wurde der Brötchengeber im Konzeptmarkt optisch etwas – nun ja – aufgebrezelt.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
Kühle Getränke und Snacks
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Neben dem Backautomaten steht ein Kühlgerät für Getränke und Snacks wie Salate und Sandwiches.

(Foto: Bernhard Haselbeck für WirtschaftsWoche)
  • rtr
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