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Aldi&Co in der Offensive Discounter drücken britische Lebensmittelpreise

Deutsche Discounter gehen in Großbritannien in die Preisoffensive und machen den einheimischen Händlern weiter schwer zu schaffen. Zum ersten Mal seit 20 Jahren sanken die Einnahmen im Lebensmittelhandel auf der Insel.
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Aldi will die Zahl seiner Filialen in Großbritannien verdoppeln. Die Preisoffensive deutscher Discounter drückt mittlerweile den Einzelhandelsumsatz im Königreich. Quelle: dpa

Aldi will die Zahl seiner Filialen in Großbritannien verdoppeln. Die Preisoffensive deutscher Discounter drückt mittlerweile den Einzelhandelsumsatz im Königreich.

(Foto: dpa)

London In Großbritannien hat die von deutschen Discountern angezettelte Preisschlacht dem Lebensmittelhandel erstmals seit 20 Jahren niedrigere Einnahmen eingebrockt. Für einen Warenkorb aus Milch, Brot und Gemüse müsse 0,4 Prozent weniger bezahlt werden als noch vor einem Jahr, teilten die Marktforscher von Kantar am Dienstag mit.

Der Lebensmittelumsatz auf der Insel sei dadurch in den vergangenen zwölf Wochen um 0,2 Prozent gesunken. Damit sei erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen 1994 ein Rückgang verbucht worden. „Das sind schlechte Nachrichten für Einzelhändler, aber gute Neuigkeiten für Einkäufer“, so Marktforscher Fraser McKevit. Der Trend werde bis weit in das kommende Jahr andauern.

Die britischen Lebensmittel-Händler leiden unter dem Vormarsch der deutschen Discounter Aldi und Lidl. Zuletzt hatte Aldi angekündigt, die Zahl seiner Filialen auf der Insel verdoppeln zu wollen. Die höchsten Umsatzrückgänge verbuchte Kantar zufolge Marktführer Tesco.

Aber auch bei Asda, dem britischen Zweig von Wal-Mart, sowie Sainsbury und Morrison gingen die Einnahmen in den vergangenen zwölf Wochen zurück. Aldi steigerte den Umsatz dagegen um mehr als ein Viertel. Lidl verbuchte ein Plus von fast 17 Prozent.

  • rtr
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