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Amazon Online-Handelsriese mischt im Seefracht-Geschäft mit

Amazon China hat von der US-Seefrachtbehörde eine Lizenz als Seefracht-Dienstleister erhalten. Das dürfte vor allem für chinesische Unternehmen interessant sein. US-Firmen haben hingegen keinen Grund zur Freude.
Amazon hat mit der Lizenz zwar nicht das Recht, eigene Frachter auf See zu schicken, erworben. Jedoch darf das Unternehmen anderswo Ladekapazitäten kaufen und so auch für andere Firmen den Warentransport abwickeln. Quelle: Reuters
Amazon in Koblenz

Amazon hat mit der Lizenz zwar nicht das Recht, eigene Frachter auf See zu schicken, erworben. Jedoch darf das Unternehmen anderswo Ladekapazitäten kaufen und so auch für andere Firmen den Warentransport abwickeln.

(Foto: Reuters)

New York Der Online-Handelsriese Amazon steigt ins Seefracht-Geschäft ein. Amazon China, die chinesische Zweigstelle des US-Unternehmens, erhielt von der US-Seefrachtbehörde eine Lizenz als Seefracht-Dienstleister, wie aus einem Dokument der Behörde hervorgeht. Demnach hat Amazon China sich die Lizenz auf den Namen „Beijing Century JOYO Courier Service“ ausstellen lassen.

Damit erwarb Amazon zwar nicht das Recht, eigene Frachter auf See zu schicken, darf jedoch anderswo Ladekapazitäten kaufen und so auch für andere Unternehmen den Warentransport abwickeln.

Dem US-Branchendienst FlexPort zufolge dürfte das neue Angebot von Amazon vor allem für chinesische Unternehmen interessant sein. Diese freuten sich darüber, auf diesem Wege Zugang zur großen Datenbank der US-Kunden von Amazon zu erhalten.

US-Unternehmen dürften das Angebot laut FlexPort dagegen weniger enthusiastisch annehmen. Überließen diese Amazon den Transport ihrer Produkte, habe der Onlinehändler gleichzeitig Zugriff auf die Namen der Produzenten und die von Importeuren gezahlten Preise. Diese Daten seien „zu vertraulich“, um sie der Konkurrenz zu überlassen, schlussfolgerte FlexPort.

  • afp
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