Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Angeschlagene Fluggesellschaft Gericht stoppt Volare-Übernahme durch Alitalia

Ein Berufungsgericht in Italien hat offenbar die geplante Übernahme der angeschlagenen Fluggesellschaft Volare durch den größeren Konkurrenten Alitalia untersagt. Nach der richterlichen Entscheidung könnte nun die private Fluggesellschaft Air One zum Zug kommen.

HB ROM. Weitere Einzelheiten zu der richterlichen Entscheidung in höchster Instanz waren am Dienstag zunächst nicht aus den Gerichtskreisen zu erfahren. Alitalia hatte angekündigt, Volare für 38 Millionen Euro übernehmen zu wollen. Damit wollte das Unternehmen vor allem Marktanteile im Inland zurückerobern, die es an Billiganbieter verloren hatte. Mitte März hatte die Regierung in Rom grünes Licht für die Übernahme gegeben.

Ebenfalls Interesse an Volare hat die private Fluggesellschaft Air One gezeigt. Ein Vertreter von Air One sagte, der Anwalt der Fluggesellschaft sei über die Gerichtsentscheidung informiert worden. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Ein Sprecher von Alitalia lehnte eine sofortige Stellungnahme ab. Volare hatte vor mehr als einem Jahr auf Grund von hohen Verlusten und Schulden Konkurs angemeldet. Das Unternehmen beschäftigt Angaben von Alitalia zufolge rund 700 Mitarbeiter, von denen 70 Prozent Piloten und Flugbegleiter sind.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite