Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Angriff auf Lufthansa Wöhrl sucht bei LTU nach Verbündeten

DBA-Aufsichtsratschef Hans-Rudolf Wöhrl will nach der Übernahme der Ferienfluggesellschaft LTU einen großen Verbund schmieden, um sich stärker gegen den Marktführer Lufthansa positionieren zu können.

FRANKFURT. Es reiche nicht aus, mit zwei Firmen gemeinsam aufzutreten, schrieb Wöhrl in einem Brief an die LTU-Belegschaft, der dem Handelsblatt vorliegt. „Es gehört auch ein übergeordneter Plan dazu und an diesem arbeiten wir.“

In den Chefetagen nahezu aller deutschen Fluglinien rauchen derzeit die Köpfe, weil Wöhrl die bisherigen Konstellationen durcheinander bringt und die fällige Konsolidierung im deutschen Markt vorantreibt. „Es bedarf immer einer kritischen Masse, um den großen ,Bang’ zu erzeugen, aber weder LTU noch DBA alleine reichen dafür aus“, schrieb Wöhrl.

Die Branche gerät mächtig in Bewegung, weil nach DBA und LTU auch bei den Fluglinien Air Berlin und Condor, Tochter des Reisekonzerns Thomas Cook, Veränderungen in der Eigentümerstruktur anstehen. Auch die Tui hat angekündigt, ihr Ferienfluggeschäft neu positionieren zu wollen. „Wir schauen sehr genau, wie sich der Markt entwickelt und wie wir uns positionieren werden", sagte Vorstandschef Michael Frenzel in der Vorwoche vor Journalisten. Mit rund 100 Flugzeugen betreibt Tui die größte Charter-Flotte Europas. Mit Blick auf die starke Position der Lufthansa schrieb Wöhrl den LTU-Mitarbeitern: „Bevor ich mich schlachten lasse, werde ich kämpfen.“

Startseite
Serviceangebote