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Anheuser-Busch Weltgrößter Bierkonzern will offenbar „Corona“ schlucken

Der belgische Brauereikonzern Anheuser-Busch steht angeblich unmittelbar vor der kompletten Übernahme des mexikanischen „Corona“-Herstellers Grupo Modelo. Doch Kartellwächtern dürfte der Deal nicht so gut schmecken.
25.06.2012 - 03:44 Uhr 1 Kommentar
Für Brauereikonzerne eine gute Zeit: Euro 2012. Quelle: Reuters

Für Brauereikonzerne eine gute Zeit: Euro 2012.

(Foto: Reuters)

New York Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch will seine 50-Prozent-Beteiligung an dem „Corona“-Hersteller Grupo Modelo offenbar ausbauen. Dafür soll der Konzern bis 12 Milliarden Dollar in die Hand nehmen, berichtet das „Wall Street Journal“ in der Nacht zum Montag.

Bereits diese Woche könnte der Deal abgeschlossen werden, berichtet das Blatt unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Der belgische Brauereikonzern Anheuser-Busch ist der größte Bierkonzern der Welt, und dominiert 18 Prozent des Marktes mit Marken wie „Beck’s“, „Budwiser“ und „Stella Artois“.

Grupo Modelo hat einen Marktwert von 23 Milliarden Dollar. Die mexikanische Firma stellt neben „Corona“ auch andere Marken her, die Anheuser-Busch vor allem im wachsenden Markt von lateinamerikanischen Biertrinken in den USA stärken könnten, schreibt das „Wall Street Journal“. Die USA sind der wichtigste Markt für Anheuser; der Konzern kontrolliert dort fast fünfzig Prozent des Marktes.

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    Diese Marktmacht könnte jedoch einer komplette Übernahme von Grupo Modelo im Weg stehen. Die Stärke der beiden Konzerne dürfte Kartellwächter aufschrecken.

    Im ersten Quartal des Jahres hatte Anheuser deutlich zulegen können. Dies dank steigendem Absatz in den USA und in Schwellenländern.

    Die Frau hinter Warsteiner

    • rtr
    • jar
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    1 Kommentar zu "Anheuser-Busch: Weltgrößter Bierkonzern will offenbar „Corona“ schlucken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Hoffentlich halten die Kartellwächter die Augen offen und machen ihre Arbeit.Viel zu viele gute kleine Marken wurden von weltweit agierenden Konzernen geschluckt.Zu unser aller Nachteil.Das müssen wir endlich kapieren,dass so etwas niemandem nützt als dem Konzern und alle anderen schädigt.Einheitsbrei und Preistreiberei ist zum Kotzen.

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