Anteilsverkauf Fraport zieht sich aus Indien zurück

Der Flughafenbetreiber Fraport will seine Beteiligung am Flughafen Delhi veräußern, ebenso das Vertriebsbüro in Indien. Grund ist die ausbleibende Privatisierung weiterer Flughäfen.
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Fracht steht auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Quelle: dapd

Fracht steht auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.

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FrankfurtDer Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport zieht sich aus Indien zurück und stellt seinen zehnprozentigen Anteil am Flughafen von Delhi zum Verkauf. „Wir haben über diese Beteiligung nachgedacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Minderheitsrolle, die wir dort einnehmen, nicht zu unserer strategischen Ausrichtung passt“, sagte ein Fraport-Sprecher der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe). „Daher wollen wir die zehn Prozent möglichst in der ersten Hälfte des kommenden Jahres veräußern“, fügte er hinzu. Mitte 2013 laufe eine Frist aus, nach der sich Fraport von seiner Beteiligung trennen könne.

Dem Zeitungsbericht zufolge führt Fraport bereits Verhandlungen mit dem indischen Infrastruktur-Konzern GMR, der 54 Prozent an dem Betreiberkonsortium DIAL des Flughafens Delhi besitzt. Neben der Beteiligung an DIAL gibt Fraport auch sein Vertriebsbüro in Indien auf. „Der indische Staat hatte weitere Airport-Privatisierungen in Aussicht gestellt, die fanden und finden aber nicht statt"“, sagte der Sprecher. Daher gebe es für Fraport in Indien derzeit kein Potenzial.

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