Arzneitransport auf Juist Pilotprojekt ganz ohne Piloten

Seit einigen Monaten beliefert eine DHL-Drohne die Insel-Apotheke auf Juist mit Medikamenten. Der behördliche Aufwand ist groß, doch ebenso die Potentiale.
Pendelverkehr zur Nordseeinsel Juist. Quelle: dpa
DHL-Paketkopter

Pendelverkehr zur Nordseeinsel Juist.

(Foto: dpa)

DüsseldorfSie ist kaum größer als ein Rasenmäher, besitzt vier Propeller und eine quietschgelbe Lackierung samt schwarzem DHL-Logo. Seit Ende September startet die fünf Kilogramm schwere Drohne stets nachmittags vom niedersächsischen Norden aus ihren Flug zur Nordseeinsel Juist. An Bord: bis zu 1,2 Kilogramm an Medikamenten, die für die Insel-Apotheke „Seehund“ bestimmt sind.

„Erstmals darf mit dem DHL-Paketkopter ein unbemanntes Luftfahrzeug außerhalb der Sichtweite des Piloten in der realen Welt eine Transportaufgabe erledigen“, unterstreicht Briefvorstand Jürgen Gerdes die Bedeutung seines Pilotprojekts, das auf Piloten verzichtet.

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