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Auch Gazprom deutet weitere Übernahmen an Russischer Lukoil-Konzern kauft Ölförderfirma in Kasachstan

Russlands größter Ölkonzern, Lukoil, drängt ins ölreiche Nachbarland Kasachstan. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben für zwei Mrd. Dollar die an der Börse in Toronto gelistete Firma Nelson Resources kaufen, die in dem Staat am Kaspischen Meer Erdöl fördert.

mbr HB MOSKAU. Der Lukoil-Konzern, der bislang erst vier Prozent seines Rohöls außerhalb Russlands produziert, will erklärtermaßen jenseits der Landesgrenzen expandieren. Kasachstan ist eines der am schnellsten beim Ölausstoß wachsenden Länder und kontrolliert 3,3 Prozent der Welt-Ölvorkommen.

Nelson Resources verfügt in Kasachstan über Reserven von knapp 270 Mill. Barrel (je 159 Liter). Lukoil kam mit dem Kauf der zur Hälfte von kasachischen Banken besessenen und auf Bermuda registrierten Nelson nach Meinung von Analysten chinesischen Konkurrenten zuvor, die derzeit weltweit Firmen kaufen. Der Lukoil-Konzern will mit seinem Partner Conoco-Phillips, der knapp 15 Prozent am russischen Branchenprimus hält, künftig gemeinsam im Ausland auf Einkaufstour gehen.

Auch der weltgrößte Gaskonzern, Gazprom, will nach der in der vorigen Woche verkündeten Übernahme von Sibneft für 13,1 Mrd. Dollar vom russischen Milliardär Roman Abramowitsch künftig weiter expandieren: „Es ist gut möglich, dass wir bald neue Käufe vollziehen“, sagte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow dem Radiosender „Echo Moskwy“.

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