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Auch im nächsten Jahr will das Unternehmen auf Wachstumskurs bleiben Schwacher Ausblick der Deutschen Börse

Die Deutsche Börse ist im dritten Quartal 2003 trotz einer erheblichen Gewinnsteigerung leicht hinter den Analystenerwartungen zurückgeblieben. Auch die Prognose für das operative Ergebnis 2004 fiel geringer aus als von den Experten angenommen.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei auf 109 Mill. € von 88 Mill. € im Vorjahr gesteigert worden, teilte der Frankfurter Börsenbetreiber am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Analysten hatten für die wichtigste Kennzahl im Quartalsbericht der Deutschen Börse mit 110 Mill. € gerechnet.

Analysten zeigten sich von dem Ausblick enttäuscht und rechnen damit, dass die Aktie am Freitagmorgen an Wert verlieren wird. „Das dritte Quartal ist das eine, aber wirklich wichtig ist der schwache Ausblick mit 440 Millionen Euro“, sagte Joachim Müller, Analyst bei JP Morgan. Peter Barkow von HSBC Trinkaus & Burkhardt sagte dazu: „Die 2004er Zielvorgabe ist aus bislang nicht ersichtlichen Gründen sehr schwach. Das dürfte morgen für Abgabedruck bei der Aktie führen.“

Die Börse hatte in ihrer Mitteilung erklärt, 2004 seien wesentliche Investitionen in die Entwicklung von Dienstleistungen und in die Erweiterung des Distributionsnetzwerkes geplant. Auch auf Nachfrage präzisierte ein Börsensprecher die Angaben nicht. „Wir können nur spekulieren, was sie mit dem Geld machen wollen“, sagte Müller dazu. Im kommenden Jahr steht die Expansion der Derivatebörse Eurex, die zur Gruppe Deutsche Börse gehört, auf den US-Markt an. Auch wenn die Ehrlichkeit bei der Zielvorgabe zu loben sei, rechne auch er mit Kursverlusten für die Aktien, sagte Müller.

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