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Aufsichtsgremien stimmen Transaktion zu Deutsche Lufthansa übernimmt Swiss

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Die Aktien der Swiss werden von einem neu gegründeten Unternehmen mit Namen Airtrust gehalten, an dem Lufthansa zunächst elf Prozent erwirbt. Nach der kartellrechtlicher Freigabe, die Swiss-Chef Franz innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet, steigt der Anteil auf 49 Prozent. Nach Abschluss der notwendigen Luftverkehrsabkommen dann innerhalb der nächsten anderthalb Jahre auf 100 Prozent.

Mit diesem Weg soll sichergestellt werden, dass die Swiss ihre weltweiten Landerechte durch die Übernahme nicht verliert. Airtrust erhält eine Stiftung als Beirat, in der sowohl Vertreter der Lufthansa als auch der Swiss und des Schweizer Bundes sitzen. Die Stiftung überwacht sämtliche Abkommen des Vertrags und hat das Recht, ein Mitglied des Lufthansa-Aufsichtsrats vorzuschlagen. Damit dürfte nach Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ein zweiter Schweizer in den Aufsichtsrat der deutschen Fluggesellschaft einziehen.

Swiss bleibt als Marke erhalten. „Wir wollen das Schweizer Kreuz am Heck unserer Flugzeuge in die Welt tragen“, sagte Franz. „Swiss bleibt Swiss auch mit der Lufthansa“, fügte Mayrhuber hinzu. Zudem soll der Flughafen Zürich durch Verhandlungen mit Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe über neue An- und Abflugrechte gestärkt werden, um im Vergleich zu Frankfurt und München nicht ins Hintertreffen zu geraten.

„Die Swiss kann als Mitglied des Lufthansa-Konzerns ihre Aufgabe dauerhaft noch besser erfüllen, die Schweiz mit der Welt zu verbinden“, sagte Swiss-Chef Franz. Um sich positiv zu entwickeln, brauche die Swiss eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur. Daher werde Swiss das im Januar verkündete Sparprogramm weiterführen. Lufthansa und Swiss gehen davon aus, durch Synergien die Kosten bis 2007 um 160 Mill. Euro senken zu können.

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