Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Aufsichtsratschef Weber kritisiert hohe Kosten für Flugsicherung Lufthansa will niedrigere Gebühren in der Schweiz

Während der Zusammenschluss von Lufthansa und Swiss offiziell gut voranschreitet, knirscht es hinter den Kulissen deutlich. Auslöser sind die nach wie vor hohen Kosten, mit denen die Swiss und damit nun auch die Lufthansa in der Schweiz zu kämpfen hat.

HB/oli ZÜRICH. Lufthansa-Aufsichtsratschef Jürgen Weber machte seinem Ärger darüber auf dem jüngsten Swiss-Economic-Forum im Schweizerischen Thun Luft. Das Schweizer Flugsicherungsunternehmen Skyguide, sagte er, sei eines der teuersten der Welt. Die Gebühren müssten dort genauso sinken, wie beim Zürcher Flughafen, der von der Betreiber-Firma Unique gemanagt wird.

Unausgesprochen stellte Weber damit die Drohung in den Raum, dass die Lufthansa Schweizer Luftraum und den Flughafen Zürich meiden wird, wenn sich die Kostenstrukturen nicht ändern. Den Deutschen fiele dies verhältnismäßig leicht, da sie nicht weit von Zürich mit dem Flughafen München über ein leistungsfähiges Drehkreuz verfügen.

Die Schweizer weisen Webers Ansinnen nach einer Gebührensenkung dennoch zurück. Verantwortlich für die Flugsicherung und Empfänger der entsprechenden Gebühren ist in der Eidgenossenschaft das Unternehmen Skyguide, eine nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft, die sich mehrheitlich im Besitz des Bundes befindet. Sie gleicht Verluste durch Gebührenerhöhungen und Gewinne durch entsprechende Senkungen aus.

Skyguide hat in jüngster Zeit die Tarife mehrmals nach unten korrigiert, gehört allerdings neben Firmen in Belgien und Großbritannien noch immer zu den teuersten Anbietern in Europa.

Schuld daran seien allerdings nicht die eigenen Kostenstrukturen, sagt Sprecher Patrick Herr und verweist auf ein Sparprogramm, das bis Ende übernächsten Jahres mehr als 10 Mill. Euro bringen soll.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%