Ausbau des Limousinenservices Sixt will zum Taxi-Unternehmen werden

Der Limousinenservice des Autovermieters Sixt soll kräftig wachsen. Das Unternehmen will mehrere hundert Fahrer einstellen und Taxis Konkurrenz machen. Los gehen soll es in den deutschen Großstädten.
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Wagen von Sixt in Berlin: Der Autovermieter will Taxis in Großstädten Konkurrenz machen. Quelle: picture alliance / ZB

Wagen von Sixt in Berlin: Der Autovermieter will Taxis in Großstädten Konkurrenz machen.

(Foto: picture alliance / ZB)

DüsseldorfDer Mietwagenanbieter Sixt will seinen Limousinenservice „My Driver“ kräftig ausbauen. „Wir wollen in den Taximarkt“, sagte „My Driver“-Geschäftsführer Carl Schuster dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). Dazu soll in München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln ein Fahrzeugpool aufgebaut werden. „Wir werden mittelfristig mehrere hundert Fahrer selbst einstellen“, sagte Schuster. „Wir wollen in den Großstädten mehr als zehn Prozent vom Taximarkt“.

Bislang ist Sixt mit „My Driver“ nur als Vermittler von Limousinenfahrten aufgetreten, die Münchener zählen gut 1000 Vertragspartner in Deutschland. Der eigene Fahrzeugpool soll zusätzlich aufgebaut werden, sagte Schuster.

Der Markt für Taxi- und Limousinenfahrten ist in Bewegung: Neue IT-Systeme und Apps setzen die bislang geschützten Taximonopole unter Druck. Erst kurz vor Weihnachten beteiligte sich Daimler an dem internationalen Limousinenanbieter Blacklane. In Amerika finanziert Google den App-Dienst Uber mit 250 Millionen Dollar. Anfang Januar streikten in Paris die Taxifahrer, und verlangten mehr Schutz vor den neuen Anbietern.

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7 Kommentare zu "Ausbau des Limousinenservices: Sixt will zum Taxi-Unternehmen werden"

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  • Merkwürdig !
    Man kann immer wieder lesen, dass das Taxengewerbe deutlich im Niedriglohnsektor agiert. Sollte sich der angepeilte Mindestlohn von 8,50 EUR durchsetzen stehen viele Taxenunternehmer vor dem Aus.
    Wer dort mit Fahrpersonal überleben will muss zumindest teurer anbieten, als das Taxengewerbe.
    Hinweis : Taxi 7 % MwSt, Mietwagen (Sixt,Uber & Co 19% MwSt.
    Da ist nichts zu holen !

  • Ich habe sehr gute Erfahrungen mit myDriver! Ich hatte ein Fahrzeug mit Fahrer für eine Fahrt morgens um 4:00 Uhr gebucht. Fahrer, Auto und Fahrt waren sehr angenehm! Dazu noch zu einem klasse Preis. Ich werde myDriver auch noch in Zukunft nutzen.

  • Gut zu wissen und macht Lust auf's Ausprobieren! Kleiner Tipp an die Marketing-Experten von Sixt: Einfach nur auf gepflegtes Erscheinungsbild und Freundlichkeit der Fahrer achten. Diesen Marktvorsprung kann keiner so schnell einholen und garantiert einen Wettbewerbsvorteil über Jahre!

  • My Driver und Blacklane sind beides Totgeburten - Die Vermittlung von Fahrten im Limousinenservice zu Taxi-Preisen kann nicht funktionieren. Die Anbieter halten sich nur weil große Partner Geld zuschießen. Und auch das geünschte Taxi-Geschäft von Sixt wird mit Sicherheit ein Flopp.

  • Ich hatte auch bereits Ärger mit Sixt als ich einen Leihwagen benötigte um meinen BMW servicen zu lassen, da diese selbst ja keine Autos haben.
    Dann musste ich wochenlang um meine bezahlte Kaution kämpfen, die sie mir nicht zurückzahlen wollten, bis ich dann endlich das Geld wieder erhalten habe.
    Für mich hat sich das mit dieser Firma erledigt, die sich dann noch nicht mal entschuldigt haben.

  • Nicht empfehlenswert! Was bringen "ein nagelneuer Mercedes und geputzte Schuhe des Chauffeurs" wenn der Service von My Driver unzuverlässig ist? Eine 60 Stunden im voraus gebuchte und bestätigte Fahrt über € 100 in München wurde zwei Stunden vor der eigentlichen Fahrt abgesagt, der i-Punkt war die Ansage: "u.U. kann ich Ihnen 30 Minuten vor der geplanten Fahrt einen Fremdfahrer organisieren, ist aber nicht sicher". Eine Reklamation an die vier Geschäftsführer des Unternehmens wurde mit einer Standardmail "des Kundenservice" beantwortet und dem Angebot von 500 Miles & More Meilen (diese setze ich mit € 3 bis 5 Wert an) als Ausgleich. Da das Unternehmen immer mit "ein Tochternehmen von Sixt" wirbt habe ich den Schriftverkehr an den dortigen Aufsichtsrat geleitet, von hier kam keinerlei Antwort! Also lieber mit einem zwei Jahre alten Mercedes und ggf. ungeputzen Schuhen eines Taxifahrers als nochmals eine derartige Erfahrung mit My Driver - oder gleich zu BlackLane hier habe ich nur gute Erfahrungen gemacht!

  • Das ist zu begrüßen, denn die Anzahl der schwarzen Schafe unter den Taxifahrern ist mittlerweile so groß, dass man sich das überlegt, ob man überhaupt mit dem Taxi fährt. Besonders schlimm in Frankfurt am Main. Ich fahre bei Nieselregen lieber Fahrrad als Taxi.

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