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Ausbildung DIHK klagt über Lehrlingsmangel

Der Deutschen Industrie- Handelskammertag stellt dramatischen Nachwuchsmangel fest. Mehr als 40.000 Ausbildungsplätze sind noch frei - ein Viertel mehr als 2010. Besonders schlecht bezahlte Branchen haben Probleme.
27.06.2011 - 16:06 Uhr Kommentieren
Industriemechaniker-Lehrlinge arbeiten in einer Lehrwerkstatt. Quelle: dapd

Industriemechaniker-Lehrlinge arbeiten in einer Lehrwerkstatt.

(Foto: dapd)

Berlin Industrie, Handel und Gastronomie klagen nach Angaben des Deutschen Industrie- Handelskammertages (DIHK) über dramatischen Nachwuchsmangel. „Bundesweit sind in den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern derzeit rund 40.000 Ausbildungsplätze frei - ein Viertel mehr als 2010“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“.

Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren Ende Mai offiziell knapp 448.000 Lehrstellen-Bewerber gemeldet. Das waren 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon hatten knapp 211.000 keine Lehrstelle. An Lehrstellen gemeldet waren mit knapp 425.000 gut elf Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon waren knapp 198.000 nicht besetzt.

Die aktuellen Juni-Zahlen wird die BA am Donnerstag bekanntgeben. Auch sie dürften aber kein exaktes Bild der Lage geben, da viele Ausbildungsverträge erfahrungsgemäß in den Wochen vor Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September geschlossen werden - und jede Statistik damit sofort überholt ist. Auch dürften dann Jugendliche, die in Warteschleifen „parken“, eine Chance auf eine Lehrstelle bekommen.

Eine ganze Reihe von Kammerbezirken vermelden laut Driftmann inzwischen mehr als 1000 unbesetzte Ausbildungsplätze, darunter Stuttgart, Hannover, Berlin, Hamburg, Dresden oder auch Erfurt. „Für Jugendliche, die jetzt noch keine Stelle haben, bedeutet dies, sie haben noch alle Chancen: In nahezu jedem Beruf sind noch Lehrstellen zu haben“, sagte der DIHK-Präsident.

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