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Auslagerung in neue Gesellschaften Telekom muss weiter sparen

Die Sparpläne bei der Deutschen Telekom sollen einem Magazinbericht zufolge noch weit drastischer ausfallen als bislang bekannt. Insgesamt könnten weitere 25 000 Mitarbeiter betroffen sein.

HB DÜSSLEDORF. Von der Auslagerung in neue Gesellschaften könnten laut „Wirtschaftswoche“ weitere 25 000 Beschäftigte betroffen sein. Telekom-Chef René Obermann wolle noch über die am Donnerstag verkündeten Sparmaßnahmen hinausgehen und bereite die komplette Zerschlagung der Festnetzsparte T-Com vor, schreibt das Magazin in einer Vorabmeldung vom Samstag.

Angestrebt werde die Gründung einer eigenständigen Netzgesellschaft mit fast 25 000 Mitarbeitern, die derzeit bei T-Com, T-Systems und T-Mobile mit der Netzplanung und dem Netzbetrieb beschäftigt seien. Damit wären fast alle der knapp 85 000 Mitarbeiter von T-Com in neue Gesellschaften ausgelagert; sie müssten mit geringeren Einkommen und längeren Arbeitszeiten rechnen, schreibt das Magazin. Obermann hatte angekündigt, dass rund 50 000 Mitarbeiter in Servicegesellschaften wechseln sollen.

Ein Telekom-Sprecher bezeichnete den Bericht am Samstag auf AP-Anfrage als Spekulation, zu der der Konzern keine Stellung nehmen wolle. Obermann will die Telekom neben der Kostenreduzierung mit der Gründung einer eigenen Billigmarke, einem strikten Sparprogramm und Zukäufen im Ausland wieder auf Kurs bringen. Der Konzern verzeichnete für das Jahr 2006 einen Gewinnrückgang um 43,4 Prozent.

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