„Back to School“ Eine Goldgrube für US-Händler

Zum Ferienende in den USA strömen Eltern in die Läden, um Hefte, Stifte, aber auch Klamotten und Computer zu kaufen. Shopping im XL-Format: Die „Back to School“-Saison ist mittlerweile fast so wichtig wie Weihnachten.
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Auf über 30 Milliarden Dollar werden die Einnahmen in der „Back to School“-Saison geschätzt. Quelle: dapd

Auf über 30 Milliarden Dollar werden die Einnahmen in der „Back to School“-Saison geschätzt.

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New YorkBeim Einkaufen macht den US-Amerikanern keiner was vor. Gelegenheiten gibt es zuhauf: Weihnachten ist der Klassiker, aber auch an Halloween buhlen die Einzelhandelsketten mit Schnäppchen um die Kundschaft. Dann gibt es noch den Black Friday und in Zeiten des Online-Einkaufens seit einiger Zeit den Cyber Monday. Und auf gar keinen Fall zu vergessen: Die „Back to School“-Saison, die gerade begonnen hat.

Kurz bevor im August und September nach den langen Sommerferien die Schule wieder anfängt, decken die Eltern ihre Sprösslinge nicht nur mit Büchern, Heften, Stiften oder Schulranzen ein. Sie kaufen auch neue Klamotten oder ein paar neue Schuhe, verschenken das modernste Notebook oder gönnen ihren Kindern ein Smartphone. Die „Back to School“-Saison gilt nach Weihnachten als die Zeit mit dem höchsten Umsatz im US-Einzelhandel.

„Die Eltern schicken ihre Kinder ja nicht mit den gleichen Hosen in die Schule, die sie schon im vergangenen Jahr getragen haben und die heute fünf Zentimeter zu kurz sind“, sagt Matthew Shay, Präsident der National Retail Federation (NRF). Nach einer Umfrage des Handelsverbands werden Eltern in diesem Jahr im Schnitt 689 Dollar (561 Euro) für ihre Kinder ausgeben - das wäre ein satter Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Shay erklärt den Sprung damit, dass sich Mütter und Väter wegen der unsicheren Wirtschaftslage in den Vorjahren stark zurückgehalten haben mit Neuanschaffungen. „Irgendwann ist der Rucksack aber endgültig zerschlissen und der Computer total veraltet.“ Hinzu kommt, dass die Zahl der Schüler nach Daten des staatlichen Zentrums für Bildungsstatistik steigt, und zwar auf 59,4 Millionen in diesem Jahr.

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