Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bahn Anschläge behindern Normalisierung des Zugverkehrs

Erst der Bahnstreik, dann Brandanschläge: Der Bahnverkehr in Norddeutschland normalisiert sich nur langsam. Die Anschläge auf Kabelschächte an Bahnstrecken machten allerdings nicht nur Zugreisenden zu schaffen.
09.11.2014 - 14:33 Uhr Kommentieren
Servicetechniker der Deutschen Bahn reparieren einige durch einen Brandanschlag beschädigte Kabel. Durch die Anschläge wurde der Zugverkehr in Norddeutschland empfindlich getroffen. Quelle: dpa

Servicetechniker der Deutschen Bahn reparieren einige durch einen Brandanschlag beschädigte Kabel. Durch die Anschläge wurde der Zugverkehr in Norddeutschland empfindlich getroffen.

(Foto: dpa)

Bad Bevensen Brandanschläge auf das Bahn-Netz und Nachwirkungen des Lokführer-Streiks haben am Wochenende zu starken Beeinträchtigungen im Bahn-Verkehr geführt. Nach Angaben einer Bahn-Sprecherin fuhr im Fernverkehr in Norddeutschland nur jeder dritte Zug, im niedersächsischen Regionalverkehr nur jeder zweite.

Unbekannte Täter hatten am Samstag auf Kabelschächte an Bahnstrecken im niedersächsischen Bad Bevensen, Bremen und Karstädt in Brandenburg Brandanschläge verübt. Zu den Anschlägen bekannten sich im Internet „Autonome Gruppen“. Sie wollten mit der Sabotage nach eigenen Angaben an den Tod eines Franzosen bei einem Castor-Transport aus dem französischen La Hague ins Atommüll-Zwischenlager Gorleben vor zehn Jahren erinnern.

Wegen der Feuer fielen die Stellwerke in Hamburg, Kiel und Lübeck, die Signalanlagen sowie der Funkverkehr zu den Zügen für mehrere Stunden aus. Die Lokführer mussten langsamer fahren und sich über Handy verständigen.

Die Anlagen in Bad Bevensen und Bremen konnten nach Angaben der Bahn-Sprecherin zwar schon am Samstagabend wieder repariert werden. Allerdings konnte der am Samstag eingeführte Notfahrplan nicht so schnell wieder rückgängig gemacht werden. Auch Nachwirkungen des zu Ende gegangenen Lokführer-Streiks beeinträchtigten den Verkehr.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Auch Handy-Nutzer betroffen
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    0 Kommentare zu "Bahn: Anschläge behindern Normalisierung des Zugverkehrs"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%