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Bahn-Streik So haben die Handelsblatt-Redakteure den Streik erlebt

Auch die Handelsblatt-Mitarbeiter mussten sich durch das Streik-Chaos kämpfen. Da bricht ein Vize-Chefredakteur schon einmal seine eigenen Regeln und ein Autoexperte denkt über Automatik nach.
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Warnschild der Deutschen Bahn: Die Lokführer streiken und die Deutschen müssen improvisieren. Quelle: dpa

Warnschild der Deutschen Bahn: Die Lokführer streiken und die Deutschen müssen improvisieren.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, Essen, Wuppertal Auf der A52 von Essen Richtung Landeshauptstadt beginnt der übliche Morgenstau auf das Essener Stadtgebiet ein ganzes Stück weit früher als gewohnt – zeitlich wie räumlich: Um 7 Uhr kann man hier normalerweise noch locker durchrollen und selbst um 7.30 Uhr beginnt das Warten erst einige Kilometer später. 3 Kilometer stockender Verkehr in der Stauansage – das war vielleicht noch vor einer Stunde so. Den neuralgischen Autobahnflaschenhals an der Essener Stadtgrenze 8 Kilometer weiter nach 40 Minuten überwunden, läuft es aber ganz flüssig – bis zur Stadtgrenze in Düsseldorf.

Dann ist es vorbei mit dem eigenen Anspruch: Angesichts des ungewohnt überlangen Rückstaus schon weit vor der Abfahrt, der einen schon an Tagen ohne Bahnstreik immer wieder aufs Neue frustriert, hilft mit Blick auf die Uhr und die anstehende Redaktionskonferenz nur Dreistigkeit und die Fahrt vorbei an der Schlange, um sich an dann an spätest möglicher Stelle einzufädeln – also genau jene Unverschämtheit, über die ich mich eigentlich nahezu jeden Morgen bei anderen Autofahrern echauffiere.

Weil diese Nadelöhre rund um Düsseldorf die Masse der Autos in der Stadt regulieren, geht es danach wieder relativ entspannt weiter. Nach 75 Minuten bin ich am Ziel – 25 Minuten GDL-Zuschlag plus eine halbe Stunde weniger Schlaf. Aber wenn ich ehrlich bin: An so manchen Messetagen in Düsseldorf habe ich es auch schon schlimmer erlebt.

Marc Renner, stellvertretender Chefredakteur Handelsblatt Online

„Ich bin begeistert“
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