Bahnchef Rüdiger Grube „Ein Brexit hätte schwerwiegende Folgen“

Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube fürchtet um den Börsengang seiner britischen Tochter Arriva – und hofft, dass das Land für den Verbleib in der EU stimmt. Dabei argumentiert er nicht nur im Interesse seines Konzerns.
„Wir brauchen die Briten als kritische Mahner innerhalb der EU.“ Quelle: dpa
Bahnchef Grube

„Wir brauchen die Briten als kritische Mahner innerhalb der EU.“

(Foto: dpa)

Die Bahn wird umgebaut. Moderner, pünktlicher, zuverlässiger soll der Staatskonzern werden. Das kostet Geld. Konzernchef Rüdiger Grube braucht frisches Kapital und plant einen Börsengang der Auslandstochter Arriva. Nun fürchtet er, dass die Briten ausgerechnet jetzt aus der Europäischen Union (EU) austreten könnten.

Herr Grube, Ihre britische Beteiligung Arriva gilt als „schöne Tochter“ des Bahn-Konzerns. Macht Sie der drohende Ausstieg der Briten aus der EU nervös?
Für die Deutsche Bahn hätte ein möglicher Brexit schwerwiegende Auswirkungen. Großbritannien ist ein herausragendes Standbein unserer internationalen Aktivitäten.

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