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3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Großprojekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in Pünktlichkeit und Qualität investieren.

Kommentare

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  • Ich habe mir vorgenommen, mir das Projekt nach Abschluß anzusehen nund natürlich per ICE anzureisen. Schade, das es länger dauert, aber weshalb dauert es denn länger und teurer? Haben alle schon die gewalttätigen Auseinandersetzungen der Gegner dieses Projektes, allen voran die "Grünen", die sich jetzt als Bahnbefürworter geben, vergessen? Die Grünen sind gegen alles und verteufeln jeden Fortschritt, den sie selbst nicht gut finden oder es an Verständnis fehlt, egal ob es der Umwelt hilft: ich erinnere nur an den Transrapid, der sicher besser, ruhiger und energieeffizienter als der ICE gewesen wäre, aber von den Grünen verteufelt wurde. Eine Zukunftstechnologie ist weg, die Chinesen haben sich dafür bedankt. Einfach schade, wie wir dank unendlicher langer Gerichts - und Genehmigungsverfahren technologisch immer weiter ins Hintertreffen geraten.

  • S21 ist ein tolles Projekt und die Kosten sind dem Projektausmaß und den Zusatzforderungen entsprechend angemessen. Bedauerlich, dass es wegen der ewigen und noch anhaltenden Interessenstreitigkeiten so lange bis zur Inbetriebnahme dauert.
    Was gab es für ein Gerangel als die S-Bahn Stuttgart geplant und gebaut wurde und heute kann man sich die Region ohne S-Bahn überhaupt nicht mehr vorstellen.
    Schon in 10 Jahren regt sich niemand mehr über S21 auf.

  • Nee. Es gibt eine ganze Reihe von Bahnvorständen, die sich FÜR das Projekt ausgesprochen haben.
    Dass die Bahn das Projekt S21 NIE wollte, ist schlicht nicht wahr. Dass von der CDU eingesetzte Bahnvorstände wider aller Vernunft dem Druck aus der eigenen Partei nachgeben, so etwas kennt man eher aus Ländern wie Kasachstan.

    Der Mehrwert für die Pendler stand ebenfalls nicht im Vordergrund, sondern man hat schwadroniert von einer europäischen Verbindung von Paris bis Bratislava. Sehr früh wahr klar: Die Bahn verscherbelt eine ihr vom Land geschenkte Verkehrsfläche für Immobilien-Projekte. Der Architekt Imhoven ist rein zufällig beteiligt an der ECE, die bundesweit Einkaufszentren in die Cities presst, Billiganbieter grüßen daraus den Einzelhandel. Der Mehrwert für die Innenstädte darf angezweifelt werden.

    Auch dass die 10 Milliarden Baukosten überschritten werden, wurden von den Experten innerhalb der Gegner sehr frühzeitig und warnend ins Feld geführt.

    Man könnte das Kosten-Nutzen-Verhältnis noch weiter kritisch in Frage stellen. Aber die Unbelehrbaren werden weiterhin argumentieren, dass es nichts ausmacht, wenn andere Bereiche der Grundversorgung notleiden. Der Nachweis von Verbesserungen ist noch längst nicht erbracht.

    Tatsächlich sind die Schwaben an dieser Stelle nicht sparsam, sondern stur und bauernschlau.
    Eine schwäbische Tugend wäre vielmehr, Sicherheitspuffer einzubauen, indem man einige der Gleise des bisher sehr gut funktionieren Bestandsbahnhofs tiefergelegt beibehält - um den wachsenden Bedarf abzusichern.

  • Dann dauert es eben länger und wird teurer. Das ist bei Projekten der öffentlichen Hand seit Menschengedenken so. Trotzdem ist das Projekt immer noch sinnvoll und wird irgendwann vollendet sein.
    Warum immer gleich diese Empörung. Wenn wir uns einen Sozialhaushalt von 172 Milliarden jedes Jahr leisten können, sind doch einmalige 3.8 Milliarden ein Fall für die Portokasse.
    Also, cool bleiben. Wird schon!

  • Ist ja nicht so, dass es jeder vorher wusste :P

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