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Premium Barry-Callebaut-Chef Saint-Affrique „Wir müssen Regierungen und Banken an Bord holen“

Antoine de Saint-Affrique, Chef des Schweizer Kakao-Konzerns Barry Callebaut, sieht noch zu wenig Erfolge im Kampf gegen Kinderarbeit. Sein Konzern setzt auf Trainings und Bildung – und verspricht neue Pilotprojekte.
03.01.2018 - 20:38 Uhr
„Es braucht systematischen Wandel, das geht nicht über Nacht.“ Quelle: AFP
Antoine de Saint-Affrique

„Es braucht systematischen Wandel, das geht nicht über Nacht.“

(Foto: AFP)

Düsseldorf Herr de Saint-Affrique, das Thema Kinderarbeit kam um das Jahr 2000 auf, als mehrere Medien über sklavenartige Zustände auf Kakaofarmen in der Elfenbeinküste berichteten. Wie virulent ist das Problem noch?
Es geht vor allem darum, dass Kinder ihren Eltern mehr helfen, als sie sollten – was die Dauer und die Art der Tätigkeiten angeht. Dass Kinder ihren Eltern auf dem Feld helfen, ist an sich in Ordnung. Das habe ich als Kind auch gemacht. Doch wenn es zu viel wird und die Kinder auch nicht zur Schule gehen, sprechen wir von missbräuchlicher Kinderarbeit. Dahinter steht meist die Armut der Familien. Zudem fehlt gerade in der Elfenbeinküste teilweise der Zugang zu Schulen – vor allem für Migranten aus den nördlichen Krisengebieten. Das Problem von Kinderarbeit lässt sich nur lösen, indem man zuerst die Einkommen der Familien verbessert. Doch das allein reicht nicht aus.

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