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Batteriehersteller Varta beschafft sich 104 Millionen Euro für Kapazitätsausbau

Der Batteriehersteller hat eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Mit den Einnahmen will Varta die Produktionskapazitäten erweitern.
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Bereits Anfang des Monats hatte Varta wegen des stetig wachsenden Auftragsbestands für Lithium-Ionen-Batterien eine Kapazitätserweiterung und zusätzliche Investitionen von 100 Millionen Euro angekündigt. Quelle: Reuters
Varta-Batterien

Bereits Anfang des Monats hatte Varta wegen des stetig wachsenden Auftragsbestands für Lithium-Ionen-Batterien eine Kapazitätserweiterung und zusätzliche Investitionen von 100 Millionen Euro angekündigt.

(Foto: Reuters)

EllwangenDer Batteriehersteller Varta hat sich mit einer Kapitalerhöhung rund 104 Millionen Euro zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten beschafft. Insgesamt platzierte das Unternehmen bei der am Mittwoch angekündigten frischen Aktienausgabe rund 2,2 Millionen Titel zu einem Preis von je 46,70 Euro, teilte das SDax-Unternehmen am Donnerstag in Ellwangen mit.

Die vor Handelsbeginn am Donnerstag abgeschlossene Kapitalerhöhung soll dabei helfen, die Produktionskapazitäten bei den Lithium-Ionen-Batterien zu erweitern. Varta-Vorstandschef Herbert Schein sieht die jüngste Aktienplatzierung als Bestätigung, den „profitablen Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen“.

Die Titel seien auf starkes Interesse internationaler Investoren gestoßen, ergänzte Finanzvorstand Steffen Munz. Auf der Handelsplattform Tradegate lagen die Varta-Papiere rund ein Prozent im Plus gegenüber dem Xetra-Schlusskurs des Vortages.

Bereits Anfang des Monats hatte Varta wegen des stetig wachsenden Auftragsbestands für Lithium-Ionen-Batterien eine Kapazitätserweiterung und zusätzliche Investitionen von 100 Millionen Euro angekündigt. Vom Jahr 2020 zum Jahr 2021 soll die Produktion bei den Lithium-Ionen-Batterien den Angaben zufolge von mehr als 80 Millionen Zellen auf deutlich mehr als 100 Millionen Zellen pro Jahr steigen.

Varta ist seit seinem Börsengang im Oktober 2017 stark gewachsen und hatte erst kürzlich seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht.

Mehr: 2020 soll der Bau einer Zellfabrik in Salzgitter beginnen. Jetzt beteiligt sich Volkswagen dafür an seinem schwedischen Partner Northvolt.

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  • dpa
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