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Bauern leiden unter Regen Magere Ernte bei Spargel und Erdbeeren

Das regnerische Wetter macht auch den Bauern zu schaffen. Sie können nicht auf ihre überfluteten Felder, Erdbeeren und Spargel wachsen nur langsam. Doch nicht für alle Pflanzen ist der Regen schlecht.
03.06.2013 - 16:16 Uhr Kommentieren
Nicht nur wie hier in Bayern stehen viele Felder derzeit unter Wasser. Quelle: dpa

Nicht nur wie hier in Bayern stehen viele Felder derzeit unter Wasser.

(Foto: dpa)

Berlin Der kühle und regnerische Mai hat bei vielen Landwirten für finanzielle Einbußen und dürftige Ernten gesorgt. „Vor allen Dingen unsere Obst- und Gemüsebauern, die jetzt mitten in der Ernte stehen, die Spargelbauern, die Erdbeerbauern, die haben erhebliche Verluste“, sagte Sprecher Michael Lohse vom Deutschen Bauernverband am Montag der Nachrichtenagentur dpa. „Hier ist es zu kühl und die Sonne fehlt, so dass der Spargel nicht wächst und die Erdbeeren nicht rot werden.“

Für viele Landwirte bedeute das schlechte Wetter weniger Umsatz. „Die, die jetzt ernten müssen, die Erdbeer- und Spargelbauern, die haben natürlich finanzielle Einbußen“, sagte Lohse. Daneben litten auch Pflanzen wie Kartoffeln und Mais unter dem Wetter. „Das sind wasserempfindliche Kulturen, da sehen die Bestände sehr schlecht aus und wir müssen abwarten, wie die Ernte ausfällt.“ Frühkartoffeln entwickelten sich nicht richtig, faulten teilweise sogar im Boden. „Kartoffeln aus heimischer Produktion sind derzeit Mangelware.“

Ein großes Problem sei, dass viele Felder unter Wasser stünden und deshalb nicht richtig bearbeitet werden könnten, erläuterte Lohse. „Man kann die Pflanzenbestände nicht pflegen, nicht hegen. Man müsste düngen, man müsste Pflanzenschutzmaßnahmen machen, das ist nicht möglich, die Flächen sind nicht befahrbar.“

Mit diesen Schwierigkeiten kämpfen auch die Landwirte in Niedersachsen. „Das Wasser steht noch überall“, sagte die Sprecherin des Landvolks, Gabi von der Brelie. Die Bauern würden die Folgen des Hochwassers noch eine Weile zu spüren bekommen, die Schäden ließen sich aber noch nicht beziffern. „Problematisch ist, dass das Hochwasser zu einer Zeit kam, wo die Vegetation voll da ist und es viel Schaden anrichten kann“, sagte von der Brelie.

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    Auch Baden-Württembergs Bauern machen die patschnassen und zum Teil überfluteten Böden zu schaffen, sagte Bauernverbandssprecher Heiner Krehl. „Das Grünfutter kann nicht eingefahren werden. Davon sind viele Betriebe betroffen.“ Sie müssten Trockenfutter oder Kraftfutter zukaufen. Das gehe ins Geld. Bei Spargel und Erdbeeren sei die Ernte bislang wegen der Kälte „sehr dürftig“.

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