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Baumarktkette Hornbach profitiert von Pleiten der Konkurrenz

Gute Geschäfte bringen Hornbach ein Umsatzplus im dritten Quartal. Dabei profitierte Hornbach auch von der Pleite der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr, der Konzern übernahm drei Standorte der ehemaligen Konkurrenz.
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Zur Hornbach Holding gehören neben den Bau- und Gartenmärkten auch ein Baustoffhandel und das Immobilienmanagement. Quelle: dpa

Zur Hornbach Holding gehören neben den Bau- und Gartenmärkten auch ein Baustoffhandel und das Immobilienmanagement.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Neustadt Heimwerker und Gartenfreunde in Deutschland haben der Baumarktkette Hornbach zu guten Geschäften verholfen. Im dritten Quartal stieg der Konzernumsatz um 2,9 Prozent auf 876 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (Ebit) legte um 3,6 Prozent auf 36,5 Millionen Euro zu, wie die Hornbach Holding am Montag mitteilte.

Mit einem Plus von 1,5 Prozent war die Aktie des Konzerns im frühen Handel der größte Gewinner im Kleinwerteindex SDax. Das Geschäft der Bau- und Gartenmärkte ist in der ebenfalls im SDax gelistete Hornbach Baumarkt AG gebündelt. Der größte Teilkonzern erhöhte den Umsatz im dritten Quartal um 3,4 Prozent auf 815 Millionen Euro.

Wachstumsmotor waren einmal mehr die Bau- und Gartenmärkte in Deutschland, deren Umsatz im Zeitraum September bis November um 4,5 Prozent zulegte. Dabei profitierte Hornbach auch von der Pleite der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr. Im dritten Quartal übernahm der Konzern drei ehemalige Praktiker/Max-Bahr-Standorte. Er betreibt jetzt 147 Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen Ländern, davon 98 in Deutschland.

Zur Hornbach Holding gehören neben den Bau- und Gartenmärkten auch ein Baustoffhandel und das Immobilienmanagement. Im noch bis Ende Februar laufenden Geschäftsjahr 2014/15 erwartet die Hornbach Holding ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei die Wachstumsrate des Vorjahres (plus 4,3 Prozent) übertroffen werden dürfte.

Das Betriebsergebnis soll ebenfalls über dem Vorjahreswert von 160 Millionen Euro liegen. Die Prognose sei wegen der Unwägbarkeiten des Wetters und der Konjunkturentwicklung mit einigen Unsicherheiten belastet, warnte Hornbach jedoch.

  • rtr
  • dpa
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