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Beck's, Budweiser und Corona Brauerei-Gigant AB InBev schwächelt

Vor der geplanten Megafusion mit SABMiller verzeichnet der weltgrößte Brauereikonzern ein rabenschwarzes Quartal. In Brasilien brach der Bierabsatz um 10 Prozent ein, auch das China-Geschäft geriet unter Druck.
04.05.2016 - 10:29 Uhr
Die Wirtschaftsschwäche in den Schwellenländern macht dem Brauereikonzern zu schaffen. Quelle: Reuters
Carlos Brito, Chef von Anheuser-Busch InBev

Die Wirtschaftsschwäche in den Schwellenländern macht dem Brauereikonzern zu schaffen.

(Foto: Reuters)

Brüssel Dem weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev macht vor der geplanten Megafusion mit dem Branchenzweiten SABMiller die Wirtschaftskrise in Brasilien schwer zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal sank der Bierausstoß konzernweit um 2,3 Prozent, wie der Hersteller von Marken wie Beck's, Budweiser und Corona am Mittwoch mitteilte. Negative Wechselkurseffekte trugen dazu bei, dass der Umsatz sogar um zehn Prozent zurückging auf 9,4 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn verringerte sich um 12,7 Prozent auf 3,46 Milliarden Dollar. Beide Kennzahlen lagen unter den Erwartungen von Analysten. Die Aktie gab 2,8 Prozent nach.

Im rezessionsgeschüttelten Brasilien hat das Unternehmen ein rabenschwarzes Quartal hinter sich. Sein Bierabsatz brach in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft, wo AB InBev zwei Drittel des Marktes ausmacht, um zehn Prozent ein. Außerdem schmälert die schwache Landeswährung Real die Erlöse. Unter Druck steht ferner das wichtige China-Geschäft. In den USA und Europa dagegen stellte das Management eine verbesserte Nachfrage fest.

Prost! Das Sortiment des neuen Bier-Giganten
Budweiser
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Budweiser, in den USA schlicht Bud genannt, wird von Anheuser-Busch gebraut. Heute ist es die am meisten verkaufte Premium-Biermarke in den USA. In der Vergangenheit gab es immer wieder Markenkonflikte und juristische Auseinandersetzung mit Budweiser Bürgerbräu, der traditionsreichen Biermarke aus dem tschechischen Budweis.

(Foto: ap)
Corona Extra
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Die mexikanische Biermarke Corona Extra befindet sich mehrheitlich im Besitz von Anheuser-Busch. Im Mexiko ist es das meisterverkaufte Bier, aber auch international expandiert die Marke. Mittlerweile sind Corona-Biere in mehr als 150 Ländern erhältlich.

(Foto: Reuters)
Stella Artois
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Stella Artois ist eine belgische Biermarke, die zu Anheuser-Busch gehört. Sie wird unter anderem in die USA, nach Brasilien, Russland und Australien exportiert. Die Stella-Artois-Produktion für den europäischen Markt stammt größtenteils aus der belgischen Stadt Löwen.

(Foto: Reuters)
Beck's
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Die Brauerei Beck ist in Bremen beheimatet und gehört zum Konzern Anheuser-Busch InBev. Das Unternehmen setzt stark auf den Export. Heute wird die Marke in 120 Ländern der Welt vertrieben.

(Foto: imago)
Leffe
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Das belgische Abtei-Bier Leffe hat eine lange Tradition: Erstmals wurde es 1240 von Mönchen gebraut. Heute gehört die Marke zur Anheuser-Busch-InBev-Gruppe.

(Foto: imago)
Diebels
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Die Brauerei Diebels war bis 2001 ein niederrheinisches Familienunternehmen, mittlerweile gehört die Marke zur Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev. Im Mittelpunkt der Produktion steht Altbier.

(Foto: dpa)
Franziskaner
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Franziskaner wird seit dem 14. Jahrhundert in München gebraut, geblieben ist allerdings nur der eingetragene Markenname. Hergestellt wird das Bier heute bei Löwenbräu in München, Inhaber ist die belgische Anheuser-Busch-InBev-Gruppe.

(Foto: picture-alliance)

Fusionspartner SABMiller (Pilsner Urquell, Fosters, Gambrinus), den AB InBev für mehr als 100 Milliarden Dollar übernehmen will, hatte zuletzt einen Absatzanstieg im vergangenen Jahr bekanntgegeben. Vom Zusammenschluss verspricht sich der Branchenprimus neue Absatzchancen in Lateinamerika und Afrika. Die Konzernführung setzt weiter auf einen Abschluss in der zweiten Jahreshälfte. Es gebe gute Fortschritte, die nötigen Genehmigungen der Wettbewerbsbehörden zu bekommen. Die Partner stellen dazu umfangreiche Geschäftsverkäufe in Aussicht.

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