Begehrter „Superstar“ Adidas läuft Nike den Rang ab

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Heftige Gefechte um die Aufmerksamkeit der Kunden
Die größten Sportartikelhersteller der Welt
Platz 9: Billabong
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Die australische Sportmodefirma ist vor allem als Surf-Marke bekannt, stellt aber auch Produkte unter anderem für Skater und Snowboarder her. Die börsennotierte Firma machte 2015 einen Jahresumsatz von 0,7 Milliarden Euro. (Geschäftsjahr endete am 30.6.2015)
Quelle: Unternehmensangaben

Platz 8: Columbia Sportswear
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Die Columbia Sportswear Company wurde 1938 in als Columbia Hat Company von dem aus Deutschland geflohenen Textilfabrikant Paul Lamfrom gegründet. Mittlerweile sind die US-Amerikaner vor allem für Outdoorkleidung und Skimode bekannt. 2015 verzeichnete Columbia Sportswear einen Rekordumsatz von 2,1 Milliarden Euro.

Platz 7: Asics
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„Eine gesunde Seele in einem gesunden Körper“ – das ist die Übersetzung des berühmten lateinischen Spruchs: „Anima Sana in Corpore Sano“, abgekürzt Asics. Trotz Wahlspruch in Latein: Der weltweit bekannte Sportschuh- und Bekleidungshersteller ist ein japanischer Konzern. 2015 machte er einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro.

Platz 6: Puma
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1948 gründete Rudolf Dassler die Puma Rudolf Dassler Schuhfabrik in Herzogenaurach. Zuvor hatte er sich mit seinem Bruder Adolf zerstritten, der seine eigene Firma gründete: Adidas. Seit 2007 befindet sich Puma mehrheitlich im Besitz des französischen Konzerns Kering – 2015 verbuchte der Sportartikelhersteller einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Platz 5: New Balance
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In den 70er-Jahren kaufte der immer noch als CEO aktive Milliardär James Davis den Laufschuhexperten New Balance. Er baute das hauptsächlich durch Mundpropaganda und Fachmessen bekannte Unternehmen zu einem Sportartikelhersteller von Weltrang aus. 2015 machte der im US-amerikanischen Boston ansässige Konzern einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Platz 4: Under Armour
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Der US-amerikanische Sportartikelhersteller machte sich als Marke für Kampfsportbekleidung und Thermo-Sportunterwäsche einen Namen. Auch im deutschen Fußball ist Under Armour aktiv: Von der Saison 2008/09 bis 2011 war der Konzern offizieller Ausrüster von Hannover 96, seit 2016/17 ist er Ausrüster des Zweitligisten FC St. Pauli. 2015 machte das Unternehmen, das bisweilen für seine Nähe zum US-Verteidigungsministerium und seine Kooperation mit Jägern in der Kritik steht, einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro.

Platz 3: VF Corporation
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Die US-Amerikaner sind einer der größten Bekleidungshersteller der Welt und Marktführer unter anderem bei Jeanshosen. Unter dem Dach des Konzerns vereinen sich Marken wie beispielsweise Eastpak und der Outdoor-Spezialist The North Face. Das Unternehmen machte 2015 einen Umsatz von 11,4 Milliarden Euro.

Insgesamt ist Nike immer noch die mit Abstand dominierende Marke auf dem Markt für Sportbekleidung, aber Nike, Adidas und Under Armour liefern sich immer wieder heftige Gefechte um die Aufmerksamkeit der Sportfans und der Medien.

Das ist zum Beispiel gut im Collegesport zu sehen. Adidas war langjähriger Sponsor der Sport-Teams der University of California. Bei der jüngsten Ausschreibung der Hochschule warf Under Armour die Deutschen nun aus dem Rennen und sicherte sich laut „Forbes Magazine“ für 280 Millionen Dollar das Sponsoring für die nächsten zwölf Jahre.

Laut NPD-Branchenanalyst Matt Powell hat Adidas jedoch im Gegenzug Under Armour im vergangenen Jahr den 2. Platz im Sport-Einzelhandel in den USA abgenommen. Der Marktanteil bei Schuhen liegt demnach für Nike bei über 60 Prozent und die beiden Konkurrenten folgen abgeschlagen ungefähr bei jeweils 20 Prozent. Bei Sportbekleidung fällt die Dominanz nicht ganz so groß aus.

Nike bleibt mit rund 32 Milliarden Dollar Jahresumsatz weiter die unangefochtene Nummer eins der Branche, aber der deutsche Konkurrent holt auf. 2016 war laut Vorstandschef Kaspar Rorsted ein „herausragendes Jahr“ mit einem Rekordumsatz von 19,3 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von über einer Milliarde Euro.

Mittlerweile gewinnen unter dem neuen Chef Rorsted auch die Wertpapieranalysten an Zuversicht. Die Baader Bank hat angesichts steigender Gewinne jüngst das Kursziel um 50 auf 210 Euro angehoben und die Empfehlung von „Halten“ auf „Kaufen“ angepasst.

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2 Kommentare zu "Begehrter „Superstar“: Adidas läuft Nike den Rang ab"

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  • "Der bestverkaufte Sneaker der USA kam 2016 aus Deutschland."

    Es wäre mal eine Recherche wert, wieviel und was tatsächlich noch "aus Deutschland" kam.
    Denn die Produktion von Adidas (und vieler anderer) dürfte inzwischen weitgehend nach Fernost oder Osteuropa ausgelagert sein.
    Ich habe bei einem Kollegen vor einiger Zeit ein paar Fußballschuhe o.g. Herstellers in den Händen gehabt, die "Made in Malaysia(?)" waren.
    Dort wahrscheinlich für ein paar € zusammengeklebt werden die Kickschuhe (nur als Beispiel) dann hier für knapp 200€ vertickt. So sieht globale "Zusammenarbeit" aus und erklären sich die Millionenausgaben für Werbung an Sportler, Schauspieler und allerhand hippe A/B/C/xxx-"Promis", welche diese Produkte dann "produktiv" und "wertschöpfend" in die Kamera halten und ansonsten bei jeder Gelegenheit auf die Tränendrüse drücken um für mehr "Gerechtigkeit" einzutreten treten und beim Normalbürger wieder Spenden für ihre "sozialen Projekte" sammeln.

  • Naja, in der Konsumwelt...da braucht es nur einen angesagten Star, der dies und das trägt und schon steigen die Aktien wieder...somit wird Nike schon auf der Suche nach einen passenden STAR sein der dann die Schuhe von Nike zum Besten geben wird.

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