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Der Kosmetikhersteller Beiersdorf poliert seine Produktpalette auf. Am Blau der bekannten Marke „Nivea“ hält der Konzern fest, dennoch werden alle Verpackungen überarbeitet. Die Marke braucht eine Frischzellenkur.

Kommentare

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  • Darf ich auch mal meinen Senf dazugeben:

    Wer einmal auf die Videoplattform youtube gegangen ist und sich dort die sogenannte 'Retro-Werbung' aus dem TV der 80er oder Anfang der 90er Jahre anschaut, dem fallen die dortigen fast ausschließlich positiven Kommentare auf. Wenn auch die damalige Werbung nach heutiger Ansicht, manchmal etwas verstaubt oder einfältig daherkam, so ist die aktuelle Werbung auch kein Ruhmesblatt.

    Mir fiel auf, dass die Poster mit der Werbung, die sie noch aus ihrer Kindheit und Jugend aus dem TV her kannten, grundsätzlich positive Assoziationen herstellen. Warum auch immer. (Wahrscheinlich, da man sich in der Kindheit behütet vorkam und vieles durch eine rosarote Brille sah).

    Interessantes Phänomen, was sicherlich auch schon irgendwo erforscht wurde. So wie bekannt ist, dass ältere Leute wieder 'kindisch' werden und sich nach 'früher' sehnen.

    So auch schon bei ca. 40jährigen zu beobachten, welche auf youtube gerne in den Werbespots ihrer Kindheit stöbern.

    Worauf ich hinaus will:

    Das sollten sich die Hersteller zunutze machen und in die heutige Werbung mit einfließen lassen.

    z.B. alte, bekannte Werbemelodien oder Gesangsstücke wiederverwenden (z.B Bärenmarke, Fewa usw.)

    Dies weckt beim Konsumenten vertraute Erinnerungen und er wird beim Einkauf dadurch sicherlich beeinflusst.

    Der heute 40jährige Familienvater greift garantiert gerne zu Produkten, die er aus seiner Kindheit her kennt, für seine eigenen Kinder, insbesondere, wenn sie wieder als Reload nostalgische Erinnerungen bei ihm wecken.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das muss man als Werbefuzzy doch wissen.

    Vielleicht ist der derzeitige Weg zu schreiend bunter, lauter und aggressiver Werbung nicht immer der Richtige.

  • Stimmt. Hier werden die sogenannte "musealen Bedürfnisse" angesprochen.

  • Bei neuen Verpackungen schrillen bei mir immer gleich die Alarmglocken. Weniger Inhalt? Höherer Verkaufspreis? Unpraktische Handhabung? Oder was ist es diesmal?

  • Wenn das mit der Demographie stimmt,müßte das Logo
    von 1949 das Zugkräftigste sein.
    Die Alten hängen an althergebrachtem mit
    Wiedererkennungswert.
    Gibt übrigens auch eine Bildergalierie dazu unter:
    Die Kultcreme im Wandel der Zeit.

  • So groß erscheinen mir die Änderungen nicht, um damit Umsatzsteigerungen zu erzielen. Ich hätte um das runde neue Logo noch einen weißen Ring gezogen. Das würde die Schichtbarkeit erhöhen. Wie immer verdienen jetzt die Agenturen für Werbung und anderes.

  • Das alte Design finde ich ansprechender. Sieht irgendwie gefälliger, "stimmiger" aus...

Mehr zu: Beiersdorf - Nivea rundet das Eckige