Bericht des Insolvenzverwalters Bund verliert Hälfte des Air-Berlin-Kredits

Der Verkauf von Air-Berlin-Tochter Niki an IAG steht weiter auf der Kippe. Doch selbst wenn der Deal klappt, sieht der Insolvenzverwalter keine Chance, dass aus dem Erlös nur ein Euro des Staatskredits getilgt wird.
Update: 11.01.2018 - 18:07 Uhr
Über das Schicksal des Pleitefliegers entscheidet nun Österreich. Quelle: imago/Viennareport
Air-Berlin-Erbe Niki

Über das Schicksal des Pleitefliegers entscheidet nun Österreich.

(Foto: imago/Viennareport)

DüsseldorfBeim geplanten Verkauf von Niki wird der deutsche Fiskus, der der Mutter Air Berlin einen Millionenkredit garantierte, wohl leer ausgehen. Das sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther dem Handelsblatt. Selbst wenn ein anderer Bieter als die British-Airways-Holding IAG zum Zuge käme, würde sich das kaum ändern: Eine komplette Rückzahlung des Staatskredits von 150 Millionen Euro ist kaum noch möglich.

 
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