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Berliner Flughafen Ex-Fraport-Chef Bender gibt BER einen Korb

Nun also doch nicht: Ex-Fraport-Chef Wilhelm Bender wird nicht der neue Chef des Berliner Skandal-Flughafens. Er werde den BER aber auf andere Art unterstützen, sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrates Platzeck.
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Wird den Berliner Flughafen BER nicht als Geschäftsführer aus der Misere bringen: Der ehemalige Chef des Frankfurter Flughafens Wilhelm Bender. Quelle: dpa

Wird den Berliner Flughafen BER nicht als Geschäftsführer aus der Misere bringen: Der ehemalige Chef des Frankfurter Flughafens Wilhelm Bender.

(Foto: dpa)

Potsdam Der frühere Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender wird nach Aussage von Brandenburgs Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) nicht Flughafenchef in Berlin. „Bender steht zur Verfügung, uns für das Projekt zu unterstützen, aber nicht als CEO“, sagte der Flughafenaufsichtsratschef am Montag in Potsdam.

Seit Donnerstag wurde gerätselt, ob der ehemalige Chef des Flughafens Frankfurt die Geschäftsführung des Berliner Flughafens übernimmt. Erst gestern hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, dass er den Posten übernehmen will - um die Meldung gleich danach wieder zurückzuziehen.

Nachdem der Aufsichtsrat des Flughafens dem 68-Jährigen vergangene Woche ein entsprechendes Angebot unterbreitet hatte, hatte Bender um Bedenkzeit bis zum Wochenende gebeten.

Bender hätte Rainer Schwarz abgelöst, der wegen der mehrfachen Verschiebung des Flughafen-Eröffnungstermins im Januar seinen Hut nehmen musste.

Bender war von 1993 bis 2009 Vorstandsvorsitzender von Fraport, der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens. Mit Großprojekten kennt er sich aus: In seiner Amtszeit entstanden in Frankfurt die neue Landebahn sowie das zweite Terminal. Bender ist zurzeit Aufsichtsratschef beim Fußball-Erstligisten Eintracht Frankfurt und Vorsitzender des Europa-Aufsichtsrats von Bombardier.

  • dpa
  • dah
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3 Kommentare zu "Berliner Flughafen: Ex-Fraport-Chef Bender gibt BER einen Korb"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sie haben Recht. Ich muss so gelähmt sein bei diesem Namen dass ich ihn schon nicht mehr schreiben konnte. Nehmen Sie es bitte mit Humor. Bin aber froh dass Sie mit dem Rest offensichtlich eínverstanden sind. Das ist das Wichtigste

  • Lesen will gelernt sein. Der Ex-CEO von Fraport heißt Bender nicht Weber.

  • "Mit Großprojekten kennt er sich aus: In seiner Amtszeit entstanden in Frankfurt die neue Landebahn sowie das zweite Terminal."
    Über die neue NW-Landebahn freuen wir uns hier so heftig dass jeden Montag Tausende lärmgeschädigte Anlieger aus der Stadt und der Region für deren Schließung demonstrieren. Die CDU hat deshalb in Frankfurt die OB Wahlen verloren. Eigentlich hätte Herr Weber dann noch Herrn Koch mitnehmen müssen. Herr Koch als Ministerpräsident und Herr Weber von FRAPORT haben die Bahn durchgezogen und dann ist Herr Koch zu der Baufirma gegangen die die Bahn gebaut hat. Das sind doch alles Qualifikationen für BER-Berlin Sumpf, oder?. Ich kann nicht verstehen warum Herr Weber den Posten nicht bekommen hat. Den Berlinern hätte ich Herrn Weber nicht gewünscht, der hätte Ihnen noch gleich eine Piste in den Tiergaren gelegt; ist ungefähr mit Zentrum so weit entfernt wie in Frankfurt die neue NW-Landebahn.

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