Betrugsverdacht Erneut Razzia bei Fleischgroßhändler

Ein Fleischgroßhandel im Rheinland soll importiertes Rindfleisch umetikettiert haben und als deutsches Fleisch verkauft haben. Der Betrieb wurde am Dienstag bereits zum zweiten Mal durchsucht.
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Rinderhälften im Kühlraum eines von der Razzia nicht betroffenen Fleischereibetriebes. Quelle: dpa

Rinderhälften im Kühlraum eines von der Razzia nicht betroffenen Fleischereibetriebes.

(Foto: dpa)

Hilden/DüsseldorfZum zweiten Mal binnen einer Woche hat die Polizei Räume eines Fleischgroßhandels in Hilden bei Düsseldorf durchsucht. Der Betrieb soll in großem Umfang importiertes Rindfleisch umetikettiert und als deutsches Fleisch teuer verkauft haben. Nach dem ersten Großeinsatz am Dienstag habe es neue Verdachtsmomente gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Die Ermittler gehen dem Verdacht des Betrugs und von Verstößen gegen das Rindfleischetikettierungsgesetz nach. Rund 135 Beamte waren am Freitagmorgen bei der Durchsuchung von Betriebsräumen und Kühlhäusern im Einsatz. „Es wurden Beweismittel sichergestellt“, erklärten die Ermittler ohne weitere Angaben.

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  • dpa
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