Bilanzcheck Warum sich Adidas von seiner US-Marke Reebok trennen will
Adidas ist mit seiner US-Tochter nie ganz glücklich geworden.
München Als Adidas im Jahr 2005 für gut drei Milliarden Euro den US-Konkurrenten Reebok übernahm, schwärmte der damalige CEO Herbert Hainer: „Der Kauf ist eine einmalige Gelegenheit für uns.“ Die beiden Marken würden sich sehr gut ergänzen. „Die Händler werden begeistert sein, wenn sie einen so starken Partner bekommen.“
Mit dem Zukauf verdoppelte Adidas seine Umsätze auf dem wichtigsten Sportartikelmarkt und rückte näher an den Erzrivalen Nike heran. Doch eine Erfolgsgeschichte wurde die Akquisition nicht. Hainers Nachfolger Kasper Rorsted ist nach langen Jahren vergeblicher Integrationsbemühungen auf der Suche nach einem Käufer.
In diesem Jahr werden die Reebok-Zahlen schon nicht mehr als fortgeführtes Geschäft in den Zahlen berücksichtigt. Es wird also ernst mit der Abtrennung der US-Tochter. Das Interesse sei groß, sagte Finanzvorstand Harm Ohlmeyer am Freitag bei Vorlage der Quartalszahlen. Man befinde sich mitten im Verkaufsprozess.
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