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Billigairline Deutsche Piloten der Ryanair-Gruppe warten auf Kurzarbeitergeld

Die Mitarbeiter der Ryanair-Tochter Malta Air sehen sich ungleich behandelt. Bisher warten sie noch auf Sozialversicherungsleistungen aus Deutschland.
26.08.2020 - 17:21 Uhr Kommentieren
Die Vereinigung Cockpit (VC) fordern die Gleichberechtigung von Malta-Air Mitarbeiter und den Kollegen von anderen Fluggesellschaften. Quelle: Reuters
Leere Schalter am Flughafen in Barcelona

Die Vereinigung Cockpit (VC) fordern die Gleichberechtigung von Malta-Air Mitarbeiter und den Kollegen von anderen Fluggesellschaften.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die deutschen Piloten der Ryanair-Gruppe warten bislang vergeblich auf Kurzarbeitergeld aus den Kassen der Bundesagentur für Arbeit. Die Ryanair-Tochter Malta Air und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) forderten am Mittwoch die Arbeitsagentur sowie die Bundesregierung auf, die Mitarbeiter genauso zu behandeln wie die Kollegen von anderen Fluggesellschaften.

Tatsächlich war der Flugbetrieb im vergangenen Jahr von der irischen Ryanair auf die maltesische Gesellschaft gewechselt worden, um den Beschäftigten den Zugang zu den deutschen Sozialkassen zu ermöglichen.

„Sie zahlen Steuern und Abgaben an das deutsche Sozialversicherungssystem. Natürlich erwarten sie Unterstützung in Form von Kurzarbeitergeld“, erklärte Gröls. Die Agentur Köln habe ihre ursprüngliche Zusage rückgängig gemacht, erklärte Malta Air-Chef Diarmuid O'Conghaile.

„In einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe erhalten, sollte die deutsche Regierung Piloten bei Malta Air nicht im Stich lassen, indem sie Sozialversicherungsleistungen verweigert.“ Seine Firma sei mit rund 1000 Piloten und Flugbegleitern einer der größten Arbeitgeber im Luftverkehr in Deutschland. Die Arbeitsagentur äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorgang.

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    Mehr: Ryanair streicht weniger Stellen als geplant

    • dpa
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