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Billigflieger Der Streit zwischen Ryanair und seinen Mitarbeitern findet kein Ende

Falls der Billigflieger nicht einlenkt, wollen die Ryanair-Piloten streiken. CEO Michael O'Leary droht seinen Beschäftigten erneut mit Stellenverlagerung.
31.07.2018 - 16:42 Uhr Kommentieren
Streit zwischen Ryanair und seinen Mitarbeitern findet kein Ende Quelle: AFP/Getty Images
Ryanair-Mitarbeiter

Die Kosten für die Streiks sind laut Unternehmen relativ niedrig, der Schaden betreffe vor allem die künftigen Buchungen.

(Foto: AFP/Getty Images)

London Wenn man in diesen Tagen in Dublin in den Himmel schaut, bekommt man einen guten Eindruck davon, wie es derzeit bei dem irischen Billigflieger Ryanair aussieht: Dunkle Wolken ziehen über den Horizont, und ab und zu gibt es ein heftiges Gewitter.

Gerade hat Ryanair die erste Streikwelle irischer Piloten sowie von Kabinenpersonal in Spanien, Portugal und Belgien überstanden, da droht der nächste Ärger. Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sprach sich mit 96 Prozent für Streik aus, wenn Ryanair nicht in letzter Minute einlenkt.

„Wir geben Ryanair eine allerletzte Frist bis zum 6. August, um doch noch ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, heißt es aus Frankfurt. Besonders optimistisch scheint man jedoch nicht zu sein, dass diese Offerte kommt. Ryanair habe seit Januar auf Zeit gespielt, sagt VC-Vertreter Ingolf Schumacher, „wenn nun auch das Signal der Urabstimmung nicht ernst genommen wird, sind Streiks – wie auch in anderen europäischen Ländern – unvermeidlich“.

Die Fluggesellschaft erklärte auf Anfrage, die Vertreter von VC zu einem Treffen kommende Woche eingeladen zu haben. „Wir hoffen, dass wir weitere Fortschritte beim Abschluss eines Tarifvertrags mit unseren Piloten in Deutschland erzielen können.“

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    Fünf Prozent der Flüge fielen aus

    Bisher hätten jeweils rund fünf Prozent der Flüge an den drei Streiktagen gestrichen werden müssen, sagte Firmenchef Michael O‘Leary in Wien laut Reuters. Die Kosten für die Streiks seien relativ niedrig, der Schaden betreffe vor allem die künftigen Buchungen. „Am Ende des Tages müssen wir uns mit diesen Gewerkschaften und unseren Piloten verständigen. Aber solange es gesunden Menschenverstand auf ihrer Seite gibt, werden wir Vereinbarungen treffen.“

    Jetzt auch die Piloten – Ryanair droht eine neue Streikwelle

    Zudem bekräftigte der Manager die Drohung, an manchen Standorten stationierte Flugzeuge und damit auch Arbeitsplätze zu verlagern. Derartige Schritte hatte Ryanair bereits für Dublin angekündigt. Die irischen Piloten hatten daraufhin einen weiteren Streiktag für den 3. August angedroht.

    Davon unabhängig wurde bekannt, dass O‘Leary auf seinen Bonus verzichtet. Dem aktuellen Geschäftsbericht zufolge erhält er für das vergangene Jahr insgesamt 2,3 Millionen Euro, nach 3,3 Millionen ein Jahr zuvor. Zur Begründung wird auf das Chaos im vergangenen Herbst verwiesen: Weil nicht genügend Mitarbeiter eingesetzt werden konnten, musste Ryanair Tausende Flüge absagen.

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