Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Billigflieger Niki Lauda steigt aus – Ryanair übernimmt Laudamotion komplett

Jetzt ist die Airline eine 100-prozentige Tochter des irischen Billigfliegers. In diesem Jahr soll Laudamotion stark wachsen.
1 Kommentar
Laudamotion ist jetzt eine 100-prozentige Tochter von Ryanair Quelle: Reuters
Ryanair

Schon im August übernahm Ryanair 75 Prozent von Laudamotion.

(Foto: Reuters)

WienDer irische Billigflieger Ryanair hat alle Anteile von Laudamotion übernommen. Bisher hielt Ryanair 75 Prozent der Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft, die Niki Lauda Holding die restlichen 25 Prozent. Wie Laudamotion am Dienstag mitteilte, ist die Fluggesellschaft nun eine 100-prozentige Tochter der Ryanair Holding.

Der Ex-Formel-1-Fahrer und Luftfahrtunternehmer Niki Lauda wird als Vorsitzender des Gesellschafter-Ausschusses weiter an Bord bleiben, sagte Firmenchef Andreas Gruber. Lauda hatte sich im Bieterkampf um die insolvente Air Berlin deren ebenfalls insolvente Tochter Niki gesichert und aus dem Bestand Laudamotion gegründet. Ende August übernahm Ryanair 75 Prozent der Anteile des Unternehmens.

Zudem kündigte Laudamotion am Dienstag einen ambitionierten Wachstumsplan an: Im Sommer soll die Flotte von 19 auf 25 Flugzeuge und bis zum Geschäftsjahr 2021/2022 auf dann 40 Flugzeuge ausgebaut werden. Die Airline will dann zehn Millionen Passagiere befördern – im ersten Geschäftsjahr nach der Gründung 2018 rechnet das Unternehmen mit vier Millionen Passagieren. Langstrecken-Pläne hegt das Unternehmen derzeit keine.

In diesem ersten Geschäftsjahr nach der Gründung machte die Fluglinie Verluste von rund 140 Millionen Euro. Firmenchef Gruber erklärte, dass er im zweiten Geschäftsjahr von maximal 50 Millionen Euro Verlust ausgeht. Im dritten Geschäftsjahr soll die Airline dann profitabel fliegen.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Billigflieger - Niki Lauda steigt aus – Ryanair übernimmt Laudamotion komplett

1 Kommentar zu "Billigflieger: Niki Lauda steigt aus – Ryanair übernimmt Laudamotion komplett"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Jetzt ist es klar: Lauda hat nur deshalb so herum geschrien beim Verkauf der AirBerlin, damit er jetzt schön KASSE MACHEN kann. Die Mitarbeiter und die Kunden haben das Nachsehen, sie dürfen sich mit schlechter Bezahlung oder geringeren Fluggastrechten begnügen.
    Lauda - eine Schande!

Serviceangebote