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Billigflieger Piloten in mehreren Ländern setzen Gespräche mit Ryanair aus

Der Billigflieger will seine Basen in Bremen und Eindhoven schließen. Die Pilotengewerkschaften legen daher die Verhandlungen auf Eis.
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Betroffen von den Standortschließungen sind Bremen und das niederländische Eindhoven. In Weeze am Niederrhein soll die Kapazität reduziert werden. Quelle: dpa
Ryanair

Betroffen von den Standortschließungen sind Bremen und das niederländische Eindhoven. In Weeze am Niederrhein soll die Kapazität reduziert werden.

(Foto: dpa)

DublinDie Verhandlungen zwischen Ryanair und den Piloten sind ins Stocken geraten. In mehreren Ländern hätten Gewerkschaften die Gespräche auf Eis gelegt, teilte deren europäischer Dachverband ECA am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen. Gewerkschaftskreisen zufolge geht es unter anderem um zwei der größten Märkte, auf denen Europas größter Billigflieger tätig ist.

Laut ECA geschieht die vorübergehende Aussetzung der Gespräche aus Protest gegen Standortschließungen durch das Management. Betroffen sind die Basis in Bremen und die im niederländischen Eindhoven. Ferner wird die Kapazität in Weeze am Niederrhein reduziert. Außerdem droht Ryanair nach ECA-Angaben damit, zwei Standorte auf den Kanarischen Inseln dichtzumachen. Vom Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Ryanair hatte sich im Herbst 2017 dazu durchgerungen, erstmals Gewerkschaften für das fliegende Personal anzuerkennen und Tarifverträge abzuschließen. Die zähen Verhandlungen in mehreren Ländern zogen sich über das ganze Jahr hin und waren von Streiks mit vielen Flugausfällen begleitet. Nun will die Fluggesellschaft bis Ende März alle Vereinbarungen mit Gewerkschaften in Europa unter Dach und Fach bringen.

  • rtr
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