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Billigflieger Ryanair fliegt trotz Ticket-Flaute zu Rekorden

Billigflieger Ryanair hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis erzielt, und das trotz deutlich niedrigerer Ticketpreise. Jetzt erwarten die Iren eine Stabilisierung der Tarife – und höhere Gewinne.
30.05.2017 - 08:16 Uhr Kommentieren
Der Billigflieger aus Dublin glänzt mit einem Rekordgewinn. Quelle: dpa
Ryanair

Der Billigflieger aus Dublin glänzt mit einem Rekordgewinn.

(Foto: dpa)

Dublin Die nach Passagierzahlen größte europäische Fluggesellschaft Ryanair hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz niedrigerer Ticketpreise ein Rekordergebnis erzielt. Unter dem Strich stieg der Gewinn um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie der irische Billigflieger am Dienstag mitteilte. Kunden hätten in diesem Zeitraum für ein Flugticket im Durchschnitt 13 Prozent weniger zahlen müssen.

Auch für das bis März 2018 laufende Geschäftsjahr kündigten die Iren ein Gewinnplus bei weiter sinkenden Flugpreisen an. Allerdings werde sich der Preisrückgang auf fünf bis sieben Prozent verlangsamen. Nach jahrelang fallenden Preisen für Flugtickets berichtet die Branche zuletzt von Anzeichen für eine Stabilisierung der Tarife.

Diese Billigflieger erobern Europa
Platz 15: Volotea
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Der Markt für Billigflieger wächst – in Deutschland wie auch in Europa. Zudem sind die Airlines auf Konsolidierungskurs, kleine Linien verschwinden zunehmend, die Branchengrößen wachsen teils deutlich.. Auf Platz 15 der größten Low-Cost-Fluggesellschaften liegt Volotea. Im Januar 2017 verzeichneten die Spanier 228 Starts, auf 82 Strecken verfügten sie über 28.474 Sitze.

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt; Ranking auf Grundlage der Starts im Januar 2017

(Foto: Pedro Aragão CC BY-SA 3.0)
Platz 14: Jet2.com
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Eine Billig-Fluggesellschaft mit Tradition: Die Briten mit Sitz in Leeds gingen 2002 aus der 1978 gegründeten Channel Express hervor. 2014 wurde das Portfolio um Langstreckenflüge nach Nordamerika erweitert. Im Januar flog Jet2.com 142 Strecken an, bei 57.198 Sitzen und 330 Starts.

(Foto: Wikipedia GNU Free Documentation License)
Platz 13: Pobeda
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Der Billigflieger, eine hundertprozentige Tochter der größten russischen Airline Aeroflot, nahm erst im Dezember 2014 seinen Dienst auf. Seit 2016 werden in Deutschland Köln/Bonn und Memmingen angeflogen. Pobeda bedeutet auf Deutsch schlicht „Sieg“ – von diesem ist die Airline im Ranking aber ein gutes Stück entfernt. Im Januar 2017 startete Pobeda 370 Mal, auf 61 geflogenen Strecken boten die Russen 69.930 Plätze an.

(Foto: dpa)
Platz 12: Blue Air
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542 Starts, 86.995 Plätze, 131 Strecken: Das sind die Daten des rumänischen Billig- und Charterfliegers Blue Air mit Sitz in Bukarest. Die 2004 gegründete Airline legt besonders großen Stellenwert auf die Inlandsverbindungen, bei ihrer Gründung wurde sie bewusst als Alternative zu den schlechten Straßen- und Eisenbahnverbindungen Rumäniens konzipiert.

(Foto: Wikipedia GNU Free Documentation License)
Platz 11: Air Baltic
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Air Baltic hat bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich – bei ihrem Start 1995 verfügte die Billigfluggesellschaft über genau eine einzige Maschine, eine Saab 340. Nach einem aufsehenerregenden Kleinkrieg mit der Regierung musste die Airline 2011 schließlich Insolvenz anmelden und wurde verstaatlicht. Im Januar 2017 starteten Air-Baltic-Maschinen 737 Mal, flogen 85 Strecken und boten 67.766 Sitze an.

(Foto: Wikipedia GNU Free Documentation License)
Platz 10: Transavia
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Als Transavia Limburg, später Transavia Holland 1965 gegründet, sind die Niederländer mit Sitz in Haarlemmermeer heute eine Tochter von Air France. Die Billig-Airline unterhält noch bis Oktober einen Stützpunkt auf dem Flughafen München. Im Januar wurden von Transavia bei 897 Starts mit 161.373 Sitzen insgesamt 211 Strecken geflogen.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Aer Lingus
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Die nationale Fluggesellschaft Irlands wurde 1936 noch als Aer Lingus Teoranta gegründet, seit September 2015 ist sie eine Tochter der International Airlines Group (IAG), eine Holding mit Sitz in Madrid. Im Januar starteten die Iren 1412 Mal, bedienten 138 Strecken und verfügten über 179.881 Sitze.

(Foto: AP)
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