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Billigflieger Ryanair-Piloten verlangen Sicherheits-Checks

Im vergangenen Jahr meldeten gleich drei Flieger des Billigfliegers Ryanair Mayday – wegen Treibstoffmangels. Die folgende Untersuchung durch den Billigflieger halten deren Piloten nicht für ausreichend.
12.08.2013 - 19:26 Uhr 1 Kommentar
Eine Ryanair-Maschine in Magdeburg: Die Piloten fordern eine weitergehende Untersuchung der Flieger. Quelle: dpa

Eine Ryanair-Maschine in Magdeburg: Die Piloten fordern eine weitergehende Untersuchung der Flieger.

(Foto: dpa)

Dublin Eine Mehrheit der Piloten bei Europas größtem Billigflieger Ryanair hält die Überprüfung der Sicherheit der Flugzeuge nicht für ausreichend. Die Pilotenvertretung RPG teilte nach einer Befragung von 1000 Mitarbeitern am Montag mit, dass 94 Prozent der Beschäftigten eine Untersuchung durch die Flugaufsicht forderten.

89 Prozent der Befragten seien zudem der Meinung, dass die irische Fluggesellschaft keine offene und transparente Sicherheitskultur habe. Ryanair erkennt die Pilotenvertretung nicht an und wies die Ergebnisse der Befragung zurück. Seit Beginn des Betriebs vor 29 Jahren hat es nach Angaben der Airline keinen einzigen Todesfall gegeben.

Laut der Pilotenvertretung sind drei Viertel der Ryanair-Piloten über Agenturen beschäftigt. Nach Angaben der irischen Piloten-Gewerkschaft zählten die Arbeitsverträge mit Agenturen zu den schlechtesten in der Branche. Dies könnte dazu führen, dass die Piloten davor zurückschreckten, Sicherheitsbedenken offen anzusprechen. Die Flugaufsicht IAA teilte mit, Ryanair erfülle alle europäischen und internationalen Sicherheitsanforderungen.

Im vergangenen Jahr hatten gleich drei Ryanair-Flugzeuge wegen Treibstoffmangels den Notruf Mayday ausgegeben. Die Behörde leitete daraufhin eine Untersuchung ein, um zu prüfen, ob Ryanair die Notlandungen durch mangelhafte Spritversorgung selbst provoziert hatte. Der IAA zufolge hatte die Fluggesellschaft aber keine Schuld.

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