Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Billigflieger Ryanair schließt Krisenvereinbarung mit deutschen Flugbegleitern

Für den Erhalt der Arbeitsplätze müssen die Flugbegleiter Lohnkürzungen hinnehmen. Verdi spricht von einer sehr schwierigen Entscheidung.
23.12.2020 - 14:01 Uhr 1 Kommentar
Die Airline spricht von moderaten Lohnkürzungen und dem Erhalt deutscher Arbeitsplätze. Quelle: AP
Ryanair-Jet am Flughafen Weeze

Die Airline spricht von moderaten Lohnkürzungen und dem Erhalt deutscher Arbeitsplätze.

(Foto: AP)

Dublin, Berlin Der Billigflieger Ryanair hat sich nach der Einigung mit seinen deutschen Piloten auch mit den hiesigen Flugbegleitern auf Lohnkürzungen wegen der Coronakrise verständigt. Dies teilten das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit.

Ryanair berichtete von moderaten Lohnkürzungen und dem Erhalt deutscher Arbeitsplätze. Verdi-Vertreterin Susana Pereira Ventura sprach von einer sehr schwierigen Entscheidung für die Beschäftigten. Sie hätten dem Verhandlungsergebnis in einer Mitgliederbefragung aber mehrheitlich zugestimmt.

Abgeschlossen wurde die Vereinbarung zwischen Verdi und der Ryanair-Tochter Malta Air, bei der die in Deutschland stationierten Flugbegleiter und Piloten angestellt sind. Die Einigung umfasst laut Verdi einen Ausschluss betriebsbedingter Änderungs- und Beendigungskündigungen für die Dauer der Kurzarbeit.

Im Gegenzug verzichten die rund 500 Kabinenbeschäftigten zunächst auf die für die nächste Zeit eigentlich geplanten vereinbarten Tariferhöhungen, wie ein Verdi-Sprecher erklärte. Zudem hätten sich beide Seiten auf eine Verlängerung des Sozialplans über die Krise hinaus verständigt. Wie lange die Vereinbarung genau laufen soll, blieb offen – genauso wie die Frage nach staatlicher Unterstützung.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    So forderte Malta Air die zuständige Kölner Arbeitsagentur und die Bundesregierung erneut auf, den Angestellten von Malta Air Kurzarbeitergeld zu bezahlen. Die Auseinandersetzung läuft bereits seit dem Sommer. Strittig ist dabei die Frage, ob Malta Air in Deutschland tatsächlich einen Geschäftsbetrieb hat.

    Mehr: Piloten und Lufthansa vereinbaren Krisenplan – Massenentlassungen vorerst vom Tisch

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Billigflieger - Ryanair schließt Krisenvereinbarung mit deutschen Flugbegleitern
    1 Kommentar zu "Billigflieger: Ryanair schließt Krisenvereinbarung mit deutschen Flugbegleitern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Warum sind Flugbegleiter und Piloten bei "Malta-Air" beschäftigt? - Antwort: dann kann man deutsche Tarifverträge unterlaufen! - Warum beantragt "Malta-Air" kein Kurzarbeiter-Geld in Malta: weil man in Deutschland Dinge machen kann, die anderswo nicht möglich wären! Das ganze ist doch ein Skandal, aber dafür bekommt Ryan-Air auch noch besonders günstige
      Grounding-Fees z.B. in Frankfurt! - Verkehrte Welt.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%