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Billigflieger Ryanair will sich bald mit Gewerkschaften einigen

Ryanair signalisiert ein baldiges Ende der Verhandlungen mit Cockpit und Verdi. Die Airline erwartet keine Streiks mehr in Deutschland oder anderen Märkten Europas.
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Bis Anfang August werde voraussichtlich der Tarifvertrag mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) besiegelt, erklärte Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs. Quelle: Reuters
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Bis Anfang August werde voraussichtlich der Tarifvertrag mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) besiegelt, erklärte Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Rund ein Jahr nach der Streikwelle bei Ryanair sieht sich der Billigflieger auf der Zielgeraden zu Einigungen mit den Gewerkschaften in Deutschland. Bis Anfang August werde voraussichtlich der Tarifvertrag mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) besiegelt, erklärte Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs am Mittwoch in Frankfurt. „Wir erwarten keine Streiks in Deutschland oder an anderen Märkten in Europa“, ergänzte er.

Der erstmalige Abschluss geregelter Arbeitsbedingungen zieht sich bei Europas größtem Billigflieger schon seit Ende 2017 hin. Damals erklärten sich die Iren unter dem Druck von Personalengpässen im Cockpit bereit, erstmals in ihrer Geschichte Gewerkschaften und Tarifverträge anzuerkennen.

Während der zähen Verhandlungen kam es im Sommer vergangenen Jahres zu Streiks in mehreren europäischen Ländern. Das traf viele Passagiere und drückte den Gewinn der Fluggesellschaft.

Für die rund 1100 Flugbegleiter in Deutschland hatte Ryanair mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schon im März einen Tarifvertrag unterschrieben. Verdi kritisierte vor Kurzem allerdings, dass die Airline sich gegen die Gründung von Betriebsräten sperre, obwohl dies durch eine Gesetzesänderung für das fliegende Personal in Deutschland im vergangenen Jahr ermöglicht worden war.

Auch hier versprach Ryanair-Manager Jacobs Entgegenkommen. „Wir diskutieren gerade, Betriebsräte einzuführen“, sagte er.

Mehr: Der Billigflieger rechnet nun für 2020 mit weniger Passagieren als ursprünglich geplant. Konkurrenten könnten von den Problemen bei Ryanair profitieren

  • rtr
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