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Billigfluggesellschaft Erst die Piloten, jetzt die Flugbegleiter – Gewerkschaft verlangt wieder mehr Geld von Ryanair

Verdi hatte zuvor niedrige Gehälter wegen saisonaler Schwankungen und fehlender Flugstunden-Garantie kritisiert. Die Gewerkschaft fordert mehr Geld.
15.08.2018 - 15:48 Uhr Kommentieren
Nach den Piloten verlangen jetzt auch die Flugbegleiter von Ryanair mehr Geld. Quelle: dpa
Tarifverhandlungen

Nach den Piloten verlangen jetzt auch die Flugbegleiter von Ryanair mehr Geld.

(Foto: dpa)

Dublin/Berlin Nach den Piloten verlangen auch Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland eine bessere Bezahlung. Am Mittwoch haben die irische Billigfluggesellschaft und die Gewerkschaft Verdi in Dublin Tarifverhandlungen aufgenommen. Verdi verlangt substanzielle Entgeltsteigerungen für die rund 1000 Flugbegleiter, die in Deutschland stationiert sind. Die Gewerkschaft will auch gegen Befristungen, Leiharbeit und kurzfristige Versetzungen angehen. Das Unternehmen wollte sich am Mittwoch nicht zu den Gesprächen äußern.

Verdi hatte im Vorfeld kritisiert, durch saisonale Schwankungen und fehlende Flugstunden-Garantien könnten einige Vollzeit-Beschäftigte als Grundgehalt monatlich nur bis zu 1000 Euro brutto erhalten. Ryanair wies dies als unwahre Behauptung zurück. Das Kabinenpersonal erhalte bis zu 40.000 Euro im Jahr. Mit dem Unternehmen verhandelt parallel auch die Gewerkschaft Ufo (Unabhängige Flugbegleiter-Organisation).

Erst am vergangenen Freitag hatten Piloten bei Ryanair in Deutschland und weiteren Ländern für mehr Geld die Arbeit nieder gelegt. Flugbegleiter-Streiks hat es bereits in Belgien, Spanien, Portugal und Italien gegeben.

  • dpa
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