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Das Billigtaxi stellt seinen Betrieb in Hamburg, Frankfurt und Stuttgart ohne Vorankündigung ein. Grund seien Probleme mit dem Personenbeförderungsgesetz und mangelnde Wirtschaftlichkeit.

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  • CleverShuttle hat mit dem Geld der Deutschen Bahn Fahrdienste zu Dumpingpreisen angeboten. Die Fahrten kosteten in Hamburg 1/4 bis 1/3 des Taxipreises. Dieser Dumping wurde als Innovation verkauft. Die Taxifahrer wurden zu ewig Gestrigen erklärt. Außerdem verkündete man urbi et orbi, dass Risdesharing (Teilen einer Fahrt) die Zukunft ist und man damit mit 1/3 des Taxipreises Gewinne machen kann. Die Umwelt Wollte man im gleichen Atemzug retten und den Verkehr entlasten.

    Nun zeigte sich, dass das alles eine Illusion war und der verlangte Preis nur deswegen möglich war, weil der Besitzer die Deutsche Bahn die Verluste ausgeglichen hat. Es klingt aberwitzig, wenn der Sprecher von CS sagt, die Konkurrenz sei teilweise mit Dumping unterwegs gewesen. Gemeint ist MOIA, eine VW Tochter, welche am VW Tropf hängt und genauso mit einem 1/4 bis 1/3 des Taxipreises unterwegs ist. Nur es ist, dass es dieser Konkurrenz in Stuttgart und Frankfurt nicht gibt, aber trotzdem CS da verschwindet.

    Es bleibt die Hoffnung, dass man aus diesem Ereignis in der Politik eine Lehre ziehen wird und diese lautet: Individuelle entgeltliche Personenbeförderung ist unter dem Taxipreis nicht wirtschaftlich zu machen. Wer dieses behauptet, der hat wenig Ahnung oder er verfolgt andere Interessen. Dieses gilt auch für Dienste wie Uber oder Free Now, welche mit Dumping und Unterwanderung der Sozialstandards den Kunden suggerieren, dass individuelle Beförderung (dazu gehört auch Ridesharing) unter dem Taxipreis möglich ist.

    Wie sich Ridesharing auf den Verkehr auswirkt, kann man auf www.dieKlage.de in der Rubrik „Pooling“ nachlesen.

    Grüße aus hamburg

Mehr zu: Billigtaxi - Bahn-Tochter Clever Shuttle kapituliert vor Behörden und VW