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Black Friday in den USA Shoppen bis die Kreditkarte glüht

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Schnäppchenjäger trampeln Türsteher tot

Und so stehen sie vielerorts seit Donnerstagabend an der Kasse, den Truthahn noch nicht verdaut, während um sie herum die traditionelle Schlacht tobt. Die Schnäppchenjäger konnten sich schon zuvor dafür rüsten, denn Wal Wart etwa hatte Lagepläne herausgegeben, wo im Laden sich welche Angebote finden. Das spart wertvolle Sekunden und vermeidet vielleicht den ein oder anderen Zusammenstoß.

Denn die Schlacht um die Schnäppchen geht schon mal tödlich aus.

Es war am Black Friday vor drei Jahren in einer Wal-Mart-Filiale nahe New York, als ein Sicherheitsmann ums Leben kam, kurz nachdem er morgens die Tür geöffnet hatte. Der 34-jährige „Jimbo“, knapp zwei Meter groß mit der Figur eines Football-Spielers, wurde von den hereinschwappenden Doorbustern einfach niedergetrampelt.

Wer sich das Gedrängel nicht antun will, hat allerdings durchaus die Möglichkeit, der Hölle zu entgehen. Auf den Black Friday folgt am kommenden Montag der „Cyber Monday“, der Tag, ab dem es viele Knaller online zu kaufen gibt. Oder man hält sich an die Schnäppchen-Experten, die zu Geduld raten. „Die Tage mit den wenigsten Kunden und noch besseren Angeboten kommen erst nach Thanksgiving“, heißt es bei der Beratungsfirma Shopper Trak. Schließlich bleibe vom Wochenende eine Menge übrig. Der Haken: Man sollte es nicht auf ein bestimmtes Produkt abgesehen haben.

Für Tito Hernandez und Christine Orta in ihrem Zelt ist deshalb Warten keine Option. Sonst fällt der Fernseher an den Feind.

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3 Kommentare zu "Black Friday in den USA: Shoppen bis die Kreditkarte glüht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Konsumidioten.
    Genau diese aht man so richtig herangezogen.Haben und haben und wollen wollen- die Lebensperspektive der modernen Zeit. Der Markt heizt alle an .Und die Massen rennen wie eine Schafherde dem Anbieter hinterher, bis sie vor dem Konkurs stehen.Die Kaufsucht hat die Massen erfasst, für viele wie eine Droge.Ja, man muß doch immer mit der Zeit gehen.Was für ein Wahnsinn.

  • Der Artikel fußt auf der durch nichts bewiesenen Behauptung, daß "DIE Amerikaner auch in diesem Jahr wieder einkaufen, bis die Kreditkarte glüht". Fragen Sie erst einmal mindestens 250 Mio. Amerikaner bevor Sie verallgemeinernd von "den Amerikanern" sprechen. Wie stark der Run letztendlich sein wird, zeigt sich doch erst frühestens am Wochenende. Aber ein Journalist kann natürlich nicht warten bis nachvollziehbare Fakten vorliegen, sondern er saugt sich eine Geschichte eben aus den Fingern. Herr Rüdel, wenn das Qualitätsmanagement beim Handelsblatt funktionieren würde, dann wären Sie mit solch einer Leistung arbeitslos aber dann könnten Sie einen authentischen Bericht pinseln und müssten nicht fabulieren.

  • Das was dieser Artikel beschreibt sollte sich jeder der es liesst mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Genau dieser hemmungslose Konsum zu billigpreißen den sich viele der Schnaeppchenjaeger warscheinlich gar nicht leisten koennen, ist der Grund fuer die amerikanischen Kriege der letzten Jahre.

    Sind die geopferten Menschenleben und der Pfad zum Politischen Abgrund den die westlichen Nationen seither beschreiten das wirklich wert?

    Wie viele Länder müssen noch "befreit" werden das die Amerikaner weiterhin Sprit sinnlos verbrauchen koennen weil bei ihnen die Gallone 1,50$ kosten muss?

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