Börsenpläne für Arriva und Schenker Bund bremst Bahn-Chef Grube aus

Die Deutsche Bahn braucht dringend Geld und will etwa ihre Londoner Tochter teilprivatisieren. Bahn-Chef Grube plant mit 4,5 Milliarden Euro. Doch der Plan stockt: Es gibt Streit um den Anteil für die Staatskasse.
Der Eigentümer Bund bremst. Quelle: Reuters
Grube und Minister Dobrindt (r.)

Der Eigentümer Bund bremst.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf/Berlin/FrankfurtMit Verspätungen kennt sich die Deutsche Bahn hervorragend aus: Zum Ärger der Kunden ist im Fernverkehr inzwischen ein Drittel aller Züge unpünktlich. Doch die neueste Verspätung trifft nun Bahn-Chef Rüdiger Grube persönlich: Sein Fahrplan zur Kapitalbeschaffung gerät kräftig in Verzug.

Grube will Teile der Bahn-Töchter Arriva und Schenker an der Börse versilbern. Nach Handelsblatt-Informationen verspricht sich die Bahn davon einen Erlös von bis zu 4,5 Milliarden Euro. Das Problem: Der Aufsichtsrat bremst Grube und seinen Plan aus. Am 8. Februar sollte das Gremium den Finanzierungsplan eigentlich absegnen. Doch der Termin ist nicht zu halten.

 
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