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Branche schöpft Hoffnung für 2004 Luftfahrt wieder im Aufwind

Nach den jüngsten Zahlen der Lufthansa und anderer führender europäischer Airlines gehen zahlreiche Experten und Anleger trotz Preiskämpfen und Überkapazitäten von einer länger anhaltenden Besserung der europäischen Luftfahrtbranche aus.

HB FRANKFURT/HANNOVER. Fraport als Betreiber des größten deutschen Flughafens in Frankfurt bestätigte am Mittwoch die seit Mitte vorigen Jahres spürbare Wende mit guten Zahlen für 2003 und einem positiven Ausblick für das neue Jahr.

An der Börse sind seit Jahresbeginn Luftfahrt- wie auch Tourismusaktien überaus gefragt. Die im MDax notierte Fraport-Aktie legte am Mittwoch fast fünf Prozent auf knapp 26 € zu. Lufthansa, in diesem Jahr bisher rund sieben Prozent im Plus, blieb indessen fast unverändert bei 14,20 €.

Der Touristikkonzern Tui zählte an der Börse erneut mit mehr als drei Prozent Zuwachs auf 19,20 € zu den Tagesgewinnern. Die Reisebranche hofft mit der Luftfahrt 2004 auf ein Ende ihrer bisher längsten und schwersten Krise. Die Tui-Aktie profitiert zudem von Spekulationen über den seit längerem mittelfristig in Aussicht gestellten Verkauf des WestLB-Anteils an dem Reisekonzern von gut 30 %.

In die Riege der jüngst veröffentlichten guten Dezember-Verkehrszahlen von British Airways, Air France, Deutsche Lufthansa und mit Einschränkungen auch KLM reihte sich am Mittwoch Fraport mit einer Punktlandung für sein operatives Ergebnis 2003 ein. Trotz Wirtschaftsflaute, Irak-Krieg und Lungenkrankheit Sars erreichte Fraport 2003 nach eigenen Angaben sein Ziel, ein Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um die 500 Mill. € einzufahren und den Vorjahreswert damit zu verdoppeln. Die Zahl der Passagiere lag mit 48,4 Mill. Passagieren nur 0,2 % unter dem Vorjahr.

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