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Branche zeigt Optimismus Gutes Weihnachtsgeschäft erfreut Intersport

Der deutsche Sportartikelhandel kann sich, vor allem aufgrund des frühen Schneefalls, über ein glänzendes Weihnachtsgeschäft freuen.

HEILBRONN. „Wir haben im Dezember ein Wachstum von acht Prozent und sind selbst überrascht“, sagt Klaus Jost, Vorstand von Intersport Deutschland. Das Unternehmen gehört als Gründungsmitglied zur in Europa führenden Händlervereinigung Intersport. In den vergangenen Tagen sei das Wachstum sogar zweistellig ausgefallen. Die angeschlossenen 1 147 Fachhändler, deren Daten der Verbund täglich abrufen kann, liegen damit deutlich über der sonstigen Einzelhandelsbranche.

Intersport habe vor allem der frühe Wintereinbruch genutzt. Bei Langslauf-Ski sei der Verbund bereits jetzt ausverkauft. Langlauf profitiert dabei vom Nordic-Walking-Trend. „Wenn im Sommer das Laufen mit Stöcken geübt wird, fällt im Winter das Umsteigen auf die Ski leichter“, sagt Jost. Darüber hinaus ist mit der Präsentation der Trikots und des Balls für die Fußballweltmeisterschaft 2006 das WM-Geschäft angelaufen. „Die Händler haben unglaublich viel bestellt“, sagt Vorstands-Kollege Hartmut Fröhlich. Insgesamt ist die Branche optimistisch wie selten zuvor. Jost rechnet mit einem Umsatzplus von fünf Prozent. Das wäre ein unglaubliches Ergebnis nach fünf katastrophalen Jahren im deutschen Einzelhandel. Probleme bereiten allerdings die nur schwer verkäuflichen Fitnessgeräte und der rückläufige Trend bei Inline-Skates.

Experten schätzen den deutschen Sportartikelmarkt auf rund sieben Mrd. Euro. Die Intersport-Geschäfte haben mit einem minimal gestiegenen Außenumsatz von 2,2 Mrd. Euro ihren Marktanteil behauptet, während Konkurrenten wie die Kaufhäuser über Umsatzeinbußen klagen. Auf Intersport, Sport 2000 und die beiden Kaufhausgruppen Karstadt und Kaufhof entfallen rund 80 Prozent des Marktes. Die Einkaufsverbunde bilden ein Gegengewicht gegen die weltweit agierenden großen Sportartikelhersteller wie Nike, Adidas/Reebok, Puma.

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