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Bundesverband BGA Großhändler stellen sich auf mäßiges Jahr 2020 ein

Die deutschen Großhändler rechnen im kommenden Jahr mit einem schwächeren Umsatzwachstum. Die Unternehmen blieben angesichts trüber Konjunkturaussichten pessimistisch.
16.12.2019 - 12:39 Uhr Kommentieren
Großhändler stellen sich auf mäßiges Jahr 2020 ein Quelle: dpa
BGA-Präsident Holger Bingmann

„Die Neigung zum Beschäftigungsaufbau lässt nach.“

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Großhändler rechnen auch nächstes Jahr mit Gegenwind. Das Umsatzwachstum dürfte sich 2020 nominal auf bis zu zwei Prozent abschwächen, teilte der Bundesverband BGA am Montag mit. Das wären 1,347 Billionen Euro. 2019 dürften die Erlöse um 2,3 Prozent auf 1,327 Billionen Euro zulegen.

BGA-Präsident Holger Bingmann sagte in Berlin, die Unternehmen blieben angesichts trüber Konjunkturaussichten pessimistisch. Für Deutschland rechnet der Verband 2020 nur mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent - ein ähnliches Niveau wie 2019 und wesentlich weniger als in den Jahren davor. „Dementsprechend beabsichtigen die Großhändler, Investitionen zurückzufahren. Und auch die Neigung zum Beschäftigungsaufbau lässt nach.“

Bingmann forderte von der Bundesregierung, den Standort wettbewerbsfähiger zu machen. Er verwies zum Beispiel auf sehr lange Planungs- und Genehmigungsverfahren in Deutschland. „Ein neues milliardenschweres Konjunkturprogramm ist daher fehl am Platz“, sagte Bingmann.

77 Prozent der vom Verband befragten Firmen sprachen sich statt einem Konjunkturprogramm für Steuerentlastungen und -vereinfachungen aus. Die USA, aber auch europäische Nachbarn würden Unternehmen zum Teil deutlich geringer besteuern als Deutschland. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ignoriere alle Vorschläge dazu, beklagte der BGA-Präsident.

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    Optimistisch stimme dagegen, dass sich die USA und China im monatelangen Handelsstreit auf ein erstes Abkommen geeinigt haben. Damit würden vorerst Zölle nicht weiter erhöht oder sogar reduziert. „Furchtbar“ sei aber, dass US-Präsident Donald Trump mit seiner „Haudrauf-Politik“ jetzt Erfolg habe, so Bingmann. Die Einigung sei trotzdem positiv für die deutschen Exporteure.

    Mehr: Die exportabhängige deutsche Wirtschaft leidet weiterhin unter der schwachen Weltkonjunktur. Die Exporte sanken so stark wie seit April nicht mehr.

    • rtr
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