Bundesweite Konkurrenz geplant Interseroh greift den Grünen Punkt an

Der Kölner Recycling- und Dienstleistungskonzern Interseroh will dem durch den „Grünen Punkt“ bekannten Dualen System Deutschland (DSD) nach Möglichkeit bereits 2004 bundesweit Konkurrenz machen.
Werner Kook, Vorstandsvorsitzender der Interseroh AG, hat ergeizige Ziele. Foto: dpa

Werner Kook, Vorstandsvorsitzender der Interseroh AG, hat ergeizige Ziele. Foto: dpa

Reuters DÜSSELDORF. Interseroh habe bereits Anträge in Hessen und in Nordrhein- Westfalen gestellt, um dort als als Systembetreiber zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen an den Start gehen zu können, teilte das Unternehmen gestern mit.

Interseroh strebe ein bundesweites duales System an. Im März hatte Interseroh bereits eine Zulassung in Hamburg erhalten. Im Zusammenhang damit hatte das DSD in Hamburg Klage erhoben.

Vorstandschef Werner Kook sagte dazu, die Klage des ehemaligen Monopolisten bereite dem Unternehmen „keine Kopfschmerzen“.

Das DSD hatte erstmals im vergangenen August in Hessen Konkurrenz bekommen. Das Monopol des DSD zum Sammeln und Verwerten von Verpackungsmüll war damit gebrochen worden.

Im ersten Quartal 2004 hat Interseroh den Umsatz vor allem dank eines im Bereich Stahl- und Metallrecycling stark wachsenden Geschäfts auf 241,2 (187,4) Mill. Euro steigern können. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 6,1 (6,9) Mill. Euro.

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